Als sichtbares Zeichen der Synergieeffekte zwischen Mazda und Ford wächst der Wählhebel der Viergang-Automatik aus der Lenksäule. Denn das lieben die Amerikaner, für deren überbordenden Sport-Utility-Markt der Mazda ebenso wie sein baugleiches Ford-Pendant Escape in erster Linie gedacht ist. Weil die Automatik ihrer Aufgabe so behände nachkommt, dass manuelles Eingreifen überflüssig erscheint, gibt es daran nichts auszusetzen. Stellung D genügt, den Rest besorgt der durchzugskräftige Motor, dessen nachdrücklicher Antritt seine US-Herkunft erkennen lässt. Der kultiviert laufende Dreiliter-V6, ganz aus Aluminium und mit insgesamt vier oben liegenden Nockenwellen versehen, ist eines der modernsten Triebwerke der amerikanischen Ford Motor Company.
Der Antriebskomfort hat seinen natürlichen Preis in Form eines hohen Verbrauchs, zu dem auch das stattliche Leergewicht des Tribute und sein deftiger Luftwiderstand (cW 0,39) beitragen. Weitere für Geländewagen typische Nachteile treten aber nicht in Erscheinung.
Mazda Tribute im Test: Allradler mit V6-Motor
Erster Test des Mazda Tribute 3.0 V6, dem Topmodell der neuen Geländewagenbaureihe.
Autor: Götz Leyrer



