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Mercedes GLK 220 CDI 2012

Erster Fahrbericht mit dem neuen GLK

Mercedes GLK 220 CDI BlueEfficiency 2012 Fahrbericht Foto: Mercedes 24 Bilder

Drei Jahre nach seinem Debüt bekommt der Mercedes GLK eine Modellpflege. Edler, sauberer und mit neuesten Assistenzssystemen. Wir waren auf Probefahrt.

10.06.2012 Torsten Seibt Powered by

Kleine Details, große Wirkung: die „MOPF“, zu Deutsch „Modellpflege“ macht aus dem Mercedes GLK sicher kein neues Auto. Aber eines mit anderer Ausstrahlung. Verantwortlich dafür sind beim Außendesign die neu gestalteten Scheinwerfer und die umgestaltete Frontschürze. Wo früher die Linien wie mit dem Linieal gezogen waren, fließt es nun in sanften Rundungen. LED-Tagfahrlicht-Leisten statt der bisherigen runden Nebelscheinwerfer sind im unteren Teil der Schürze integriert, eine verchromte Spange schiebt sich von unten ins Bild.

Mercedes GLK 2012 deutlich modernisiert

Nachgebessert wurde auch im Inneren des kleinsten Mercedes-Offroaders. Eine durchgehende Armaturenleiste zieht sich jetzt vom Lenkrad bis zur Beifahrerseite, wo zuvor eine abgesetzte Mittelkonsole die Linie unterbrach. Darunter befindet sich die aktualisiuerte Steuerung für Multimedia und Klimatisierung, die nicht nur an Funktionsvielfalt, sondern auch an Bedienerfreundlichkeit zugelegt hat. Große, runde Lüftungsdüsen im aktuellen Mercedes-Look schaffen wie die neue (allerdings aufpreispflichtige) Ambiente-Beleuchtung einen edleren, luxuriöseren Charakter. 

Lenkrad neu, Instrumente neu (jetzt auch mit Farbdisplay), der Bedienungshebel des bei den Allrad-GLK serienmäßigen 7-Gang-Automatikgetriebes wanderte an die Lenksäule und macht damit die Mittelkonsole für ein großes Ablagefach und den Comand-Drehregler frei. Auch wenn einem das Interieur nach dem Umstieg aus einem aktuellen Mercedes-Pkw sehr vertraut erscheint, ist es doch gegenüber der ersten Modellreihe des Mercedes GLK komplett erneuert.

Mehr Assistenzsyteme im Mercedes GLK

Rein optisch hat der MOPF-Mercedes GLK damit vor allem von innen kräftig an Status zugelegt. Viel getan hat sich allerdings auch bei der Elektronik. Allen voran die neuen Assistenzsysteme, die es nun erstmals für den Mercedes GLK gibt. Die Lenkung wurde mit entsprechendem Lenkassistenten auf elektro-hydraulischen Betrieb umgestellt, gegen Aufpreius gibt es eine ganze Latte zusätzlicher Helfer. Der Müdigkeitswarner, Pre-Safe mit Überwachung des vorausfahrenden Verkehrs, Spurhalte-Assistent, ein neues Kamerasystem mit 360-Grad-Umfeld-Abbildung – die Liste ist lang. Eigenständig einparken kann der GLK nun auch.

Anderes Fahrwerk, andere Lenkung

Die neue Lenkung arbeitet mit variabler Übersetzung. Bei niedriger Geschwindigkeit ist sie leichtgängiger und wird mit zunehmendem Tempo direkter. Das fühlt sich agiler an als bisher. Beim Fahrwerk wurde ebenfalls nachgeschärft. Im Serientrimm ist der Mercedes GLK nun auf dem Niveau des bisherigen Sportfahrwerks, um 20 Millimeter tiefer als bisher. Die selektiv arbeitenden Dämpfer (Serie) arbeiten je nach Fahrsituation und Tempo komfortabel-weich oder sportlich-straff, was als gelungen bezeichnet werden darf: der GLK unterscheidet sich im Federungsverhalten kaum von einem hochpreisigen Pkw.
 
Neu überarbeitet ist das aufpreispflichtige Offroad-Technik-Paket (702 Euro). Wird es geordert, steht der GLK gegenüber der Serie um 30 Millimeter höher. Das Offroad-Fahrprogramm ändert bei Aktivierung die Gaspedal-Klennlinie und die Getriebeschaltpunkte. Zur Berganfahr- gesellt sich dann auch die Bergabfahrkontrolle, außerdem lässt sich die Siebengang-Automatik über Lenkrad-Schaltpaddel auf einen gewünschten Gang festlegen. Die Bergabfahrkontrolle kann über den Tempomatschalter im Bereich zwischen vier und 18 km/h einpegeln. Ein neues Gimmick gibt es außerdem: das Offroad-Licht (nur mit optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfern) regelt die Scheinwerfermodule neu aus. Sie schwenken nach außen, stellen sich auf symmetrische Lichtverteilung um und die Lichtleistung wird um drei Watt angehoben. So soll bei Nachtfahrten im Gelände die Umfeld-Ausleuchtung deutlich verbessert werden.

Mercedes GLK 2012 sparsamer

Im GLK 220 CDI kommt die mittlere Leistungsstufe des 2,1-Liter-Vierzylinders zum Einsatz. Mit 170 PS und 400 Newtonmeter ist das günstigste GLK-Allradmodell nicht übetrieben üppig, aber harmonisch motorisiert. Die Start-Stopp-Automatik, reibungsärmere Achsantriebe und die elektrische Lenkung reduzieren den Verbrauch, mit 6,1 Liter im Durchschnitt ist der GLK 220 CDI durchaus als sparsam zu bezeichnent. Nicht allerdings als spaßarm, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h und einer Spurt-Zeit auf Tempo 100 von 8,8 Sekunden ist man ausreichend rasch unterwegs. Zwischenspurts hakt der Mercedes GLK 220 CDI mit dem unauffällig und effektiv agierenden Siebengang-Getriebe schnell ab, bei höherem Reisetempo gefällt das geringe Geräuschlevel im Innenraum-
 
Die neue BlueTEC-Variante des Motors, mit 204 PS und 500 Newtonmeter bereits recht kräftig, schafft mit Harnstoffeinspritzung die Euro-6-Norm, wird aber erst in der dritten Jahreshälfte an den Start gehen. Der Aufpreis gegenüber dem Basis-Allradler Mercedes GLK 220 beläuft sich auf rund 3.400 Euro. Nochmals 3.500 Euro teurer ist der Top-Diesel, der 265 PS starke Dreiliter-V6 im GLK 350 CDI. Damit (0-100 in 6,4 Sekunden, vmax 232 km/h) dürften dann auch leistungsorientierte Käufer zufrieden sein.
 
Ein billiges Vergnügen ist der Mercedes GLK nach wie vor nicht. Nur die Basismodelle ohne Allrad bleiben unter der 40.000-Euro-Grenze. Und mit einigen gängigen Extras steigt bereits der Mercedes GLK 220 CDI 4Matic problemlos auf eine Marke jenseits der 50.000 Euro.

Fazit

Die Modellpflege macht aus dem Mercedes GLK ein insgesamt stimmigeres Konzept. Ein vor allem innen deutlich höherwertig wirkendes Design korrespondiert nun eher mit dem ansehnlichen Preisniveau, als es beim Vorgänger der Fall war. Die 170-PS-Variante genügt in allen Lebenslagen und ist nicht von ungefähr bereits bisher die meistverkaufte Motorisierung des Mercedes GLK.

Technische Daten
Mercedes GLK 250 BlueTEC 4MATIC
Grundpreis46.856 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4536 x 1840 x 1669 mm
KofferraumvolumenVDA450 bis 1550 L
Hubraum / Motor2143 cm³ / 4-Zylinder
Leistung150 kW / 204 PS (500 Nm)
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h8,0 s
Verbrauch6,1 L/100 km
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