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Morgan V6 Lightweight

Morgan-Stund

Foto: 8 Bilder

Ein schrulliger Morgan ist schon konzeptionell der etwas andere Roadster. Als Lightweight-Version mit Hardtop mimt der Brite nun auch noch den Rennwagen

07.01.2006 Jochen Übler Powered by

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Zugegeben: Diese Leistung haben wir dem Morgan V6 Lightweight nicht zugetraut. Zu klassisch ist sein Auftritt, zu verstaubt scheint seine Technik zu sein. Und dann das: Ein überzeugendes Sprintvermögen, eine Rundenzeit in Hockenheim, die so manchen modernen Sportler vor Neid erblassen lässt.

Fahrdynamisch ist der originelle Brite eine ehrliche und ernst zu nehmende Sportskanone – rustikal und handfest. Dass er primär für die Rennstrecke konzipiert ist, zeigen seine rudimentäre Ausstattung und die Tatsache, dass die gnadenlose Härte des Fahrwerks keine Kompromisse kennt.

61 000 Euro für den rennfertigen Oldie sind eine Menge Holz – hinzu kommen noch 3000 Euro Einschreibegebühr für die sechs Renntermine.

RUNDENZEIT KLEINER KURS HOCKENHEIM

Zugig, laut, unkommod – die Anfahrt nach Hockenheim ist nicht gerade die Paradedisziplin des Morgan V6 Lightweight. Auf dem Kleinen Kurs zeigt der Brite dann jedoch, wo er sich wirklich heimisch fühlt. Dabei besticht er durch eine hervorragende Neutralität und ein leichtfüßiges Handling – trotz vergleichsweise hoher Lenkkräfte.

Einer noch besseren Rundenzeit steht die Bremsanlage im Weg. Die grundsätzliche Verzögerungsleistung ist nicht State of the Art. Ab der dritten Runde wird der Pedalweg spürbar länger, auch ist Fading feststellbar.

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