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Porsche 911 Targa 4S im Test

Wo liegen die Stärken?

Foto: Hans-Dieter Seufert 15 Bilder

Modellpflege für den Porsche 911 Targa, doch am Glasdach ändert sich nur wenig.

16.11.2008 Christian Bangemann

Targa-Kunden sind eine spezielle Spezies. Sie wollen kein Cabrio, aber auch kein Coupé, sie wollen das Beste aus beiden Welten. Immerhin macht jeder zehnte Elfer-Käufer sein Kreuzchen beim Targa. Jetzt kommt er in den Genuss der großen Modellpflege, die aus der Baureihe 997 die Version 997 II macht: neue Benzinmotoren mit Direkteinspritzung, Doppelkupplungsgetriebe (3.510 Euro) sowie optische Retuschen außen und innen. Der getestete Targa 4S entwickelt nun 385 PS aus 3,8 Liter Hubraum.

Auch der obligatorische Allradantrieb wurde verändert und entspricht jetzt dem des Turbo. Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung variiert das Moment zwischen den Achsen, an der Hinterhand wirkt zudem ein Sperrdifferenzial. Diese Verbesserungen nimmt man freilich kaum wahr. Wohl aber die Veränderungen, die das Doppelkupplungsgetriebe bringt. Es löst - und das war längst überfällig - die betuliche Fünfstufen-Wandler-Automatik ab und ist erstmals eine Alternative zum Schaltgetriebe für jene Porsche-Fahrer, die ihren Elfer gelegentlich sportlich bewegen.

Die klobigen Schaltknöpfe am Lenkrad liegen allerdings ungünstig und sehen billig aus; Ferrari und Maserati zeigen, wie man es besser macht. Zwischen seinen sieben Stufen wechselt dieses Getriebe schnell und ohne Rucken, vor allem aber ohne Zugkraftunterbrechung - typisch für diese Technik. Optional ist für 1.095 Euro der Sport Plus Modus verfügbar, der Schaltzeiten und Fahrwerk beeinflusst und den Targa sogar für die Rennstrecke fit macht. Das ist ein weiterer Beweis für die Vielseitigkeit des Elfer-Konzepts. Denn in welchen Sportwagen kann man schon Frischluft hineinbrausen lassen, ohne dass sich störende Zugluft in den Nacken stürzt?

An sonnigen Wintertagen kann man das Licht genießen, das durch das 1,5-Quadratmeter-Glasdach hineinfunkelt. Brennt dagegen die Sonne, hält das Rollo nun 97 Prozent der Wärmestrahlung draußen, bislang waren es 50 Prozent. Einen kleinen Makel am besser gedämmten Dach offenbarten die Testfahrten: Auf schlechten Straßen klappert das Rollo leicht, wenn man es halb öffnet. Öffnen lässt sich auch das Heckfenster, damit man Gepäck schneller und leichter verstauen kann. Billig ist dieses Targa-Vergnügen nicht: Die Nettigkeiten lässt sich Porsche mit strammen 8.330 Euro bezahlen. Der Grundpreis des überarbeiteten Targa 4S liegt bei 108.855 Euro.

Fazit

Der Targa 4S steht für Offenfahren ohne lästige Zugluft, exzellente Fahrleistungen bei akzeptablem Verbrauch, eine ausgewogene Fahrwerksabstimmung und sehr gute Traktion. Dieses Top-Paket hat seinen Preis.

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Technische Daten
Porsche 911 Targa 4S
Grundpreis117.371 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4435 x 1852 x 1300 mm
KofferraumvolumenVDA105 L
Hubraum / Motor3800 cm³ / 6-Zylinder
Leistung283 kW / 385 PS (420 Nm)
Höchstgeschwindigkeit295 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h4,7 s
Verbrauch10,7 L/100 km
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