So viel Aufmerksamkeit wie der Actyon ernten sonst nur teure Exoten. Ein Exot ist auch dieser knorrige Geländewagen, mit Leiterrahmen, angetriebener hinterer Starrachse, Verteilergetriebe und zuschaltbarer Antriebswelle zur Vorderachse, aber ein erschwinglicher. Er hat sogar Geländeuntersetzung und Bergabfahr-Assistent. Wer den Actyon weder für den Hängerbetrieb – er zieht 2,1 Tonnen – noch abseits befestigter Straßen einsetzt, kann eine Version mit Heckantrieb ordern.
Die Form des Koreaners bedingt Kompromisse, angefangen vom eingeschränkten Kopfraum hinten und der schlechten Rundumsicht bis zum eingeschränkten Laderaum. Einstieg und Ladekante sind relativ hoch. Vorn sitzt man in einem nüchternen Kunststoff-Cockpit, die Serienausstattung ist fast komplett. Die zweigeteilte hintere Lehne lässt sich in der Neigung verstellen und zu einer völlig ebenen Fläche umlegen.




