Die Lufthutze mitten auf der Motorhaube kennt man bei Subaru eigentlich nur von den sportlichen WRX-Versionen des Impreza. Beim Legacy hingegen ist sie ein Indiz dafür, dass unter der Haube das einzige Diesel-Triebwerk der Welt in Boxer-Konfiguration zum Einsatz kommt. Bei dieser Bauart liegen sich je zwei Zylinder horizontal gegenüber, wodurch die freien Massenkräfte ausgeglichen sind und das Aggregat ohne Ausgleichswellen zur Verringerung von Vibrationen auskommt. Außerdem baut der Subaru-Diesel mit nicht einmal 36 Zentimeter Länge extrem kurz, und seine tiefe Einbaulage senkt den Schwerpunkt des Wagens.
Motordaten sind weniger exotisch
Weniger exotisch sind dagegen die sonstigen Daten des Motors: Zwei Liter Hubraum verteilt auf vier Zylinder, 150 PS bei 3.600/min und ein maximales Drehmoment von 350 Nm bei 1.800/min sind durchaus klassenüblich.
Nach dem Kaltstart ist das Arbeitsprinzip des Motors nicht zu überhören. So frei und ungeniert hat schon lange kein moderner Common-Rail-Diesel mehr auf den ersten Metern vor sich hin genagelt. Doch zum Glück ändert sich die Tonart mit zunehmender Erwärmung sehr schnell. Besonders bei höheren Drehzahlen läuft der Boxer dann gut gedämpft, sehr kultiviert und ist akustisch nicht mehr als Selbstzünder zu erkennen.
Leichte Startschwierigkeiten
Gewisse Startschwierigkeiten gibt es auch beim Losfahren. Wer die Kupplung zu sorglos kommen lässt, sieht sich mit einer leichten, aber spürbaren Antrittsschwäche bei niedrigen Touren konfrontiert. Doch sobald man sich daran gewöhnt hat, dass die optimale Anfahrdrehzahl beim Subaru-Diesel ein wenig höher liegt, entfaltet sich die Leistung mit Nachdruck und sehr gleichmäßig.






