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Tuner Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h

Tuning-Elite beim Hochgeschwindigkeits-Test

Fahrzeuge, Tuning Foto: Rossen Gargolov 51 Bilder

Acht getunte Sportmodelle mit zusammen 5.481 PS nahmen beim Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h auf dem Hochgeschwindigkeits-Oval in Papenburg teil. Extrem-Tuner MTM und Newcomer Mathilda Racing setzten bei ihren Kreationen aus dem VW-Konzern, dem Audi A1 Nardo Edition und dem Scirocco GT-R1, gar auf Frontantrieb.

19.04.2012 Anja Wassertheurer Powered by

Es gibt Dinge, die es eigentlich gar nicht gibt. Oder besser: die im Grunde genommen und nach allem, was man über die Jahre gelernt hat, nicht wirklich funktionieren können. Frontantrieb und weit über 400 beziehungsweise glatte 500 PS beispielsweise. Und doch - so wie wir über die Jahre begreifen mussten, dass die dem Konzept nach eigentlich benachteiligten Heckmotor-Sportwagen gegenüber anderen, theoretisch sinnvolleren Fahrzeugkonfigurationen noch lange nicht das Nachsehen haben müssen (siehe Porsche 911), so durften wir anhand starker Fronttriebler in letzter Zeit studieren, dass die ehedem für Autos mit diesem Antriebskonzept als magisch geltende Leistungsgrenze von 200 PS längst obsolet ist.

Ob Renault Mégane R.S. im Supertest mit bis zu 265 PS oder Raeder-Ford Focus RS im Supertest mit 363 Pferdestärken: Eine aufwendige, Antriebsmomente in der Lenkung minimierende Vorderachskonstruktion und ein sorgfältig abgestimmtes mechanisches Sperrdifferenzial vorausgesetzt, dürfen inzwischen getrost auch mehrerlei Kräfte ungezügelt an einer Achse angreifen. So gesehen war es also wohl nur eine Frage der Zeit, bis die leistungsstarken Fronttriebler den Vertretern der Allrad-Fraktion auch bei High-Speed-Events wie dem von Dunlop und sport auto anno 2008 in Papenburg ins Leben gerufenen Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h ins flotte Handwerk pfuschen würden - wie im September 2011 dann auch geschehen.

Acht Tuningfahrzeuge mit 5.481 PS bei 0-300-0

Knapp 10.000 PS verteilt auf 15 Sportmodelle traten in diesem Jahr zum Extremtest 0-300-0-km/h  an. Neben den Serienfahrzeugen stellte die Tuner acht Sportmodelle, die ihr Potenzial beim Sprint auf 300 km/h und der Vollbremsung aus diesem Tempo beweisen mussten. Insbesondere der vom im bayerischen Wettstetten beheimateten Audi-Spezialisten MTM beigesteuerte Audi A1 sorgte mit seinem kompakten, auffallend orange-schwarz-weiß gehaltenen Kleid vom Stand weg für Aufmerksamkeit. Auch der zweite Fronttriebler des Hochgeschwindigkeits-Tests, der vom Kölner Tuner Mathilda Racing modifizierte VW Scirocco R, war auffällig orange lackiert. Exotisch war auch der mit 2.338 Kilo Lebendgewicht und der Aerodynamik einer Schrankwand angetretene Tuningwerk-BMW X5. Der hessische Tuner Väth schickte gar einen Mercedes CLS 63 AMG als V63 RS ins Rennen.

Die vorderen fünf Plätze des Tuning-Klassements beim Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h machten die antrittsstarken Allradler und Hecktriebler unter sich aus. Dass Autos der Marke Porsche dabei die beliebteste Basis stellen, ist weder neu noch verwunderlich. Schließlich macht dem Kultsportler aus Stuttgart-Zuffenhausen zumindest auf der Bremse so leicht keiner etwas vor. Ergo sind die Elfer-Modelle, die als Tuning-Fahrzeuge ohne das springende Pferd im Wappen auskommen müssen, mit drei zu zwei in der Überzahl. So kann  neben dem 9ff-Porsche GTurbo R und dem Speedart BTR-II Allrad-Sportwagen nur der von 590 auf 765 PS erstarkte Nissan GT-R von Importracing aufs Podium vorfahren. Doch obwohl der 1.200 PS starke 9ff-Sportler die Beschleunigung auf 300 km/h und die Vollbremsung aus diesem Tempo am schnellsten meistert, kann der Speedart-Porsche den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h klar für sich entscheiden.

Details zu den Testkandidaten beim Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h lesen Sie bei den einzelnen Fahrzeugen (Klick in der Tabelle):

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