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Winterreifentest auf Schnee, Nässe und trockener Straße

Winterreifen-Test der Größe 225/45 R17

Winterreifentest 2009 Foto: Reinhard Schmid 30 Bilder

Neueste Generation sportlicher Winterreifen in der Dimension 225/45 17 VR im Test-Vergleich auf einem weißen Mercedes SLK 350 auf weißem Grund. Ein breites Feld von acht Produkten stellt sich den Herausforderungen der Testkriterien.

12.11.2010 Jochen Übler Powered by

Wer die erste Flocke sieht, hat den richtigen Zeitpunkt eigentlich schon verpasst. Es sei denn, die Flocke fällt nicht aus den Wolken, sondern prangt, umrahmt von einem stilisierten Bergmassiv, auf der Seitenflanke des Reifens. Denn dann ist für die automobilen Wintermonate alles im Lot. Die Schneeflocke kennzeichnet also die ausgewiesenen Winterspezialisten unter den Reifen. Wie ausgeprägt das jeweilige Spezialistentum allerdings tatsächlich ausfällt, ist dem schwarzen Gold weder anzusehen noch aufgedruckt. Erst ein aufwendiger Praxistest klärt vollends, auf welchem Untergrund welcher Winterreifen seine Stärken oder auch Schwächen offenbart.

Tests auf Schnee, Nässe und auch Trockenheit

Schnee, Nässe und auch Trockenheit sind Kriterien, die der Winterpneu schließlich beherrschen muss. Hohe und weitreichende Anforderungen also, denen sich die acht Kontrahenten auf den speziellen Teststrecken in Schweden und Frankreich stellen. Namentlich sind dies in der Dimension 225/45-17 und dem Speedindex „V“ (bis 240 km/h) folgende: Continental Winter Contact TS 830 P, Dunlop SP Wintersport 3D, Firestone Winterhawk 2, Goodyear Ultragrip Performance 2, Kumho I‘zen KW 27, Michelin Pilot Alpin, Nokian WR G2 und Pirelli Sottozero Serie 2.

Der Mercedes SLK 350 läuft sich in der klirrenden Kälte von Schweden schonmal warm. Unberührt und bestens präpariert glitzern die sogenannten Flattracks, die langen, brettebenen Geraden, in der Sonne. Bereit für die ersten Testinstanzen – die Traktion, die als Beschleunigung von zehn auf 50 km/h definiert wird, und die Verzögerungsleistung aus Tempo 50 bis zum Stillstand.

Dabei scheinen sich zunächst Parallelen aufzutun – zumindest in Hinsicht auf die Pneus von Goodyear und Continental. Beide stellen sowohl in positiver als auch negativer Beschleunigung den besten Grip bereit. Der Pirelli, der Dunlop und mit Abstrichen auch der Nokian ziehen sich ebenfalls akzeptabel aus der Affäre.

Michelin und Kumho üben hingegen den Schulterschluss am anderne Ende des Feldes. Sowohl beim Bremsen als auch beim Beschleunigen tragen beide die rote Laterne. In Zahlen ausgedrückt bremst der Continental mit 26,0 Metern am besten, der Michelin (28,8 m) am schlechtesten. Der Goodyear spurtet mit einer Zeit von 6,6 Sekunden voraus, während der Kumho mit 7,6 Sekunden die Konkurrenten vor sich hertreibt.

Aber die rein objektiven Einstiegsmessungen offenbaren noch nicht das Große und Ganze auf schneebedeckter Fahrbahn. Sie sind ein Ausschnitt dessen, was in der Königsdisziplin folgt.

Weiter lesen Sie in Teil 2 des Winterreifentests.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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