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Große Auswahl für Klassiker-Freunde

10 Klassiker bis 10.000 Euro

Ford 20 M P7 Foto: Archiv 34 Bilder

Für jeden etwas dabei: Das meiste spielt sich beim Klassikerkauf im Bereich bis 10.000 Euro ab. Dort gibt es eine riesige Auswahl. Vom alltagstauglichen Familienwagen bis zum reinrassigen Sportler.

30.12.2015 Franz-Peter Hudek Powered by

Ford 20 M P7 – ab ca. 6.900 Euro

Als Ford 1967 die neue 17/20 M-Baureihe präsentierte, ernteten die Kölner bei den Stammkunden viel Kritik. Eine füllige, chrombeladene Karosserie mit Hüftschwung und falscher Lufthutze bei den V6-Modellenstand im großen Gegensatz zur einstigen Linie der Vernunft.

Nur ein Jahr später gab es deshalb ein grundlegendes Facelift mit einer gestreckten Karosserielinie und verbesserter Technik wie Längsschubstreben für die hintere Starrachse. Man unterscheidet deshalb zwischen dem P7a mit Hüftschwung und dem schlichteren, etwas kürzeren Nachfolger P7b. Die bewährten V4- und V6-Motoren mit 1,7 bis 2,6 Litern Hubraum (ab 1969) leisten zwischen 65 und 125 PS.

Zur Wahl standen eine Limousine und Kombi (Turnier) mit zwei und vier Türen sowie ein Hardtop genanntes Coupé. Kenner schätzen die komplett ausgestatteten und im schrillen Sport-Look gestylten RS-Modelle. Gut erhaltene RS-Exemplare überschreiten inzwischen die 10 000-Euro-Grenze.

  • Ford 20 M P7: 1967 bis 1971, 90 PS, 160 km/h
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Fahrbericht mit Kaufberatung BMW 325i Cabrio und weitere Klassiker
Motor Klassik 02/2015
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Citroën 2 CV – ab ca. 5.500 Euro

An den abstehenden vorderen Kotflügeln und den Stielaugen- Scheinwerfern ist leicht zu erkennen, dass der liebevoll Ente genannte Klassiker noch im Krieg entwickelt wurde. Die frühen, spartanisch ausgestatteten Modelle bis etwa 1965 mit nur 9 bis 16 PS Leistung sind bei eisernen Enthusiasten beliebt, machen im Alltag jedoch nur wenig Freude.

Das ändert sich ab 1970 mit den Modellen 2 CV 4 und 2 CV 6, deren luftgekühlte Zweizylinder aus 435 cm3 24 PS und aus 602 cm3 28 PS produzieren. Dank des geringen Gewichts der dünnwandigen Karosserie geht es damit flott voran. Legendär sind der durch lange Federwege und zwei zentrale längsliegende Schraubenfedern erzeugte Fahrkomfort und die anspruchslose Technik.

  • Citroën 2 CV: 1949 bis 1990, 28 PS, 115 km/h

MGB GT ab 9.900 Euro

Bereits drei Jahre nach Präsentation des MGB Roadster präsentierten die Briten das von Pininfarina entworfene Coupé MGB GT. Die Linienführung des zwischen den kleinen Heckflossen bis zum Kennzeichen herabreichenden Fastback wirkt noch heute sehr ausgewogen. Mit Ausnahme der höheren Windschutzscheibe wurde die Frontpartie unverändert vom Roadster übernommen.

Eine praktische Heckklappe und zwei hintere Notsitze machen den nur knapp vier Meter langen Kompakt-Sportler voll alltagstauglich. Britisches Flair verbreiten der durchzugsstarke 1,8-Liter-Motor und ein stilvolles Interieur mit chromumrandeten Rundinstrumenten. Von 1973 bis 1976 auch mit teurerem Rover-V8 und 137 PS, ab 1974 mit wertmindernden, schwarzen Kunststoffstoßstangen.

  • MGB GT: 1965 bis 1980, 95 PS, 170 km/h

Lancia Beta HPE – ab ca. 6.500 Euro

Die 1972 von Lancia eingeführte Beta-Baureihe war der letzte Versuch, in der Mittelklasse eine komplette Modellfamilie zu etablieren. Diese bestand 1975 aus einer viertürigen Schrägheck-Berlina, einem zweitürigen Coupé, einem Spider mit Targadach, aus dem High Perfomance Estate (Hochleistungs-Kombi) HPE und aus dem Mittelmotor-Coupé Montecarlo.

Vor allem die beiden letztgenannten Versionen erregten bei ihrer Präsentation großes Aufsehen. Der Beta HPE setzt die Tradition der seltenen Kombi-Coupés wie des Volvo P 1800 ES mit Bravour fort. Er besitzt den gleichen Radstand wie die viertürige Berlina und bietet auf der umlegbaren Rückbank Platz für zwei Erwachsene. Die Frontantriebstechnik gilt als ausgereift, die DOHC-Vierzylinder-Reihenmotoren entstammen dem Fiat-Regal.

  • Lancia Beta HPE: 1975 bis 1981, 110 PS, 180 km/h

Mercedes 230 TE (S124) – ab ca. 6.500 Euro

Ein knappes Jahr nach dem Verkaufsstart der neuen W124-Limousine präsentierte Mercedes im September 1985 auf der IAA das dazugehörige Kombi-Modell. Es trägt wie sein Vorgänger wieder die Bezeichnung T und ist nach dem W123 die zweite Modellreihe, die ab Werk einen serienmäßig gebauten Kombi beinhaltet. Die Verkaufszahl des S124 übertrifft mit 340.503 Einheiten die seines Vorgängers S123 um rund 145.000 Einheiten. Deshalb ist das jüngere Modell noch in großer Zahl und mit mehr als einem Dutzend Motorisierungen von 72 bis 220 PS verfügbar.

Der S124 tritt gegenüber seinem Vorgänger deutlich stämmiger auf und verzichtet auf fast allen Chromschmuck. Die Technik gilt als ebenso solide wie die des S123, nur der Rost in den Hohlräumen, an den Aufnahmen für Stoßdämpfer, Schraubenfedern und Wagenheber sowie an Schwellerspitzen bereitet bei den Baujahren 1985 bis 1988 und bei den späten Modellen ab Sommer 1993 Probleme, zuletzt durch die Einführung von Wasserlacken, deren Qualität stark schwankte. Im gleichen Jahr erfolgte auch die zweite Modellpflege mit neuen Motoren und dem jetzt vorangestelltem E in der Modellbezeichnung, zum Beispiel E 220 T.

Ähnlich wie beim Vorgänger S123 ist der Kombi gegenüber der Limousine das begehrtere Auto – und er sieht einfach besser aus.

  • Mercedes 230 TE (S124): 1985 bis 1996, 136 PS, 190 km/h

5 weitere Klassiker bis 10.000 Euro zeigen wir in unserer Fotoshow.

Technische Daten
Citroën 2 CV 6MG BMG B GTMG B GT V8Lancia Beta Montecarlo
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe3830 x 1480 x 1600 mm3890 x 1520 x 1250 mm3900 x 1522 x 1254 mm3929 x 1524 x 1281 mm3813 x 1696 x 1190 mm
Hubraum / Motor602 cm³ / 2-Zylinder1798 cm³ / 4-Zylinder1798 cm³ / 4-Zylinder3528 cm³ / 8-Zylinder1995 cm³ / 4-Zylinder
Leistung88 kW / 120 PS (171 Nm)
Höchstgeschwindigkeit112 km/h172 km/h171 km/h199 km/h192 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h12,6 s9,3 s
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