Endlich tut sich eine Lücke im Verkehr auf. Zwei Mal kurz am Lenkradknopf tippen, zweiter Gang, voll aufs Gas – und plötzlich ist ein leichter Heckschwenk zu spüren, der aber blitzschnell von der Fahrdynamikregelung (DSC) entschärft wird. Dann geht’s wie an der Schnur gezogen weiter – wenn man will und darf bis Tempo 285.
Im D-Modus der Automatik vollziehen sich die Schaltvorgänge unmerklich, ohne jeden Ruck. Etwas ruppiger und hochtouriger geht es in der S-Stellung zu. Noch schneller lassen sich die sechs Gänge schließlich im manuellen Modus wechseln. Hier darf der Biturbo-Sechszylinder bis 7000 Touren hochjubeln, beim Runterschalten wird klassisch Zwischengas gegeben.
Das B3 Coupé wirkt – im Gegensatz zum 60 PS stärkeren, nur 20 Kilogramm schwereren, aber viel großspuriger auftretenden M3 – auch äußerlich eher unspektakulär.
Alpina B3: Familie komplett
Bislang war der Alpina B3 Biturbo nur als Limousine auf BMW 3er-Basis zu haben. Zur IAA hat Alpina die B3-Modellfamilie komplettiert.
Autor: uba



