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auto motor und sport entleiht sich für die österreichische Martha-Journalisten-Rallye ein Vorserien-Exemplar und ist derart beeindruckt, dass der Testwagen in der Redaktion verbleibt, bis exakte Messwerte ermittelt werden können: sensationelle 8,9 Sekunden von Null auf 100 km/h, Spitze 193 km/h. Superzahlen für eine viersitzige Limousine mit 1,8 Liter Hubraum. Einen Mercedes 230 SL (9,7 Sekunden) lässt der TI/SA glatt stehen.
Manfred Jantke schreibt in Heft 24/1964: "In der Tourenwagenklasse bis 2.000 cm³ ist der BMW derzeit das überlegene Auto." Hubert Hahne vermag mit ihm in zehn Minuten und 25 Sekunden die - noch nicht durch Umbaumaßnahmen entschärfte - Nürburgring-Nordschleife zu umrunden. auto motor und sport-Fotograf Hans Peter Seufert begleitet Hahne bei einem solchen Ritt und weist Augenzeugen zufolge anschließend eine klar ins Grüne changierende Gesichtsfarbe auf. 44 Jahre später.
Da staunt der Ur-Opa
Der Urgroßvater begegnet seinem Enkel, der auf den Namen M3 getauft ist. Und staunt: Aus vier Zylindern sind acht geworden, der Hubraum hat sich mehr als verdoppelt, die Leistung mehr als verdreifacht. Allerdings ist auch eine gehörige Portion Wohlstands-Speck hinzugekommen: Der 1800 TI/SA wog gerade mal 1.088 Kilogramm, beim viertürigen M3 schnalzt die Anzeigenadel der Waage auf 1.605 Kilogramm. Aber während sich der Alte, der noch nicht einmal eine Servolenkung besaß, über den ganzen Klima-Navi-Elektro-für-alles-Schnickschnack entsetzt in seinen Federn schüttelt, verwaist der Junge auf seinen Insassenschutz. Beim 1800 TI bestand der aus Gurten - auf Wunsch vom Händler nachgerüstet.
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Alt gegen neu: Alt gegen neu: BMW 1800 Tisa & M3
Autor: Götz Leyrer

