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Doch ganz klar: Insgesamt lässt sich wenig entdecken, was nicht schon an einem Golf III von 1991 zu finden war. Mit langen Federwegen und weicher Abstimmung kassiert das Dacia-Fahrwerk dafür selbst fiese Schlaglöcher. Die starke Seitenneigung in Kurven gepaart mit kräftigem Untersteuern erstickt allerdings sportliche Ambitionen des Fahrers schon im Keim.
Eine gemütliche Gangart legen auch die beiden Renault-Benziner nahe (Diesel ab 2009). Da der 1,6-Liter kaum lebendiger wirkt als die 75-PS-Basis, kann man sich den Aufpreis sparen – etwa um die Serienausstattung aufzupeppen, die ebenfalls dem Stand des ausgehenden 20. Jahrhunderts entspricht. Mit Klimaanlage, Servolenkung, Radio und vier Airbags kommt ein Sandero dann auf 10.000 Euro. Das Argument, angesichts von so viel Neunziger-Jahre-Charme gleich einen Gebrauchten zu nehmen, kontert Dacia: mit drei Jahren Garantie bis 100.000 Kilometer. Fehlt nur noch ESP.
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Dacia Sandero: Dacia Sandero: Sau-Preis
Autor: Dirk Gulde

