Dass das Ganze stark an das sogenannte New-Edge-Design von Ford erinnert, schadet dem Celica jedenfalls weniger als dem konkurrierenden Ford Cougar.
Aber Schönheit soll beim Celica nicht über alles gehen. Toyota betont lieber die praktischen Vorzüge der neuen Karosserie: Sie ist neun Zentimeter kürzer als die alte, ruht aber auf einem um sechs Zentimeter auf 2,6 Meter verlängerten Radstand. Das zeigt sich im Innenraum, der etwas größer ausfällt, auch wenn die Sitze im Fond das bleiben, was sie schon immer waren: Notsitze. Mit das Beste am neuen Celica entdeckt man dann beim Öffnen der großen Heckklappe: Darunter befindet sich ein Kofferraum, der mit 365 Litern die coupéüblichen Maßstäbe sprengt und sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen sogar noch vergrößern läßt. Nicht ohne Stolz verweist man bei Toyota auf die Gewichtseinsparung. Der neue Celica soll 60 Kilogramm weniger wiegen und in Kombination mit dem neuen 1,8-Liter- Motor für mehr Dynamik bürgen.
Die einzige momentan lieferbare Triebwerksvariante unterscheidet sich gründlich vom bisherigen Vierzylinder (Leichtmetallblock, variable Einlassventilsteuerung), was sich auch in der neuen Bezeichnung VVT-i ausdrückt.


