In der teuersten Exclusive-Variante fluten zudem Sonnenstrahlen durch den großen Glashimmel in das materialseitig eher triste Interieur von Hondas Hoffnungsträger. Also nur helle Momente beim neuen Jazz? Schließlich wirft der Vorgänger mit tückischem Lastwechselverhalten und Bremsfading noch Schatten. "Wir machen bei der Sicherheit keine Kompromisse", tönt es aus der Honda-Chef-Etage. Die neue Generation lässt sich kräftig verzögern - ob standhaft, muss der Test zeigen.
Hondas Hoffnungsträger
Den schreckhaften Hüftkick beim Gaslupfen in der Kurve unterbindet das jetzt serienmäßige ESP. Aber auch mechanisch wurde nachgelegt: Der längere Radstand, die breitere Spur vorne und hinten sowie eine geänderte Hebelanordnung zwischen Federn und Dämpfern lassen den Jazz erheblich erwachsener und satter auf der Straße liegen. Leise rollt er ab und führt nur mit kernigen Querfugen einen merklichen Disput.
Spürbar weniger gummiartig als früher wirkt die elektromechanische Lenkung. Die Motoren sind neu im Jazz: 90 PS leistet der 1,2-Liter-Einstiegsmotor, der stärkere 1.4 mobilisiert nur zehn PS mehr. Hondatypisch sind beide variabel ventilgesteuerten VTEC-Vierzylinder keine großen Freunde niedriger Drehzahlen.
Mehr über:
Honda | Honda Jazz
Honda Jazz: Honda Jazz: Neuauflage des Mini-Transporters
Autor: Alexander Bloch

