Serie im Neuen sind weiterhin die elektrische Parkbremse und die Brake- Hold-Funktion: Über eine Lenkradtaste aktiviert, ermöglicht sie, das im D-Modus befindliche Auto ohne Tritt aufs Bremspedal an der Ampel zu halten. Auch viele andere Komfort- und Assistenzsysteme machen das Leben leichter. So verfügt der LS 460 über eine automatische Einparkfunktion, die einfacher ausgelegt ist als im Toyota Prius: Hier muss lediglich per Fingerdruck im Touchscreen-Display die gewünschte Parkfläche markiert werden, eine umständliche Programmierung ist nicht notwendig. Anschließend rollt das Fahrzeug selbsttätig in die Parklücke. Faszinierend ist der im LS erstmals realisierte Spurhalteassistent (LKA): In Kombination mit der Sensorik des Abstandsradars hält er das Auto verblüffend sicher in der Spur.
Ein großes Plus des Lexus ist seine üppige Sicherheitsausstattung – allen voran das Precrash-System (PCS), das auf die Gefahren vor und hinter dem Auto reagiert: Droht ein Aufprall, werden Bremsen und weitere Bestandteile der VDIM-Stabilitätsregelung in Alarmbereitschaft versetzt. Außerdem wird die Lenkübersetzung reduziert, um schneller ausweichen zu können. Einer besseren Agilität des Fahrzeugs dient die Veränderung der Dämpferhärte. Das optionale Advanced Precrash-System sorgt darüber hinaus für zwei Bremseingriffe, die in der zweiten Stufe das Niveau eines starken Verzögerungsvorgangs erreichen.
Mit seinem überaus prall geschnürten, elektronisch vernetzten Paket an Assistenz- und Sicherheitsfeatures wird der Lexus LS 460 zum Vorreiter einer neuen All-inclusive-Ära. Die Konkurrenz wird viel zu tun haben, um hier entsprechend nachzuziehen.
Lexus LS 460: Lexus LS 460: All inclusive
Autor: Eberhard Kittler

