Beim Antrieb hat sich ebenfalls nur wenig geändert, zum Einsatz kommen sechs Motoren: zwei 2,2-Liter-Diesel, zwei Vier- und zwei Sechszylinder- Benziner. Nur der CLC 200 Kompressor erstarkte - von 163 auf 184 PS, bei gleichzeitiger Anhebung des maximalen Drehmoments. Damit wirkt er souverän und durchzugsstark. Beim Sportcoupé wurden stets vor allem die aufgeladenen Vierzylinder-Versionen geordert, wobei aber die bisherigen Diesel angesichts neuer CDI-Motoren nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind.
Automatikgetriebe als Extra
Serienmäßig sind Sechsgang-Schaltgetriebe mit einem um zehn Millimeter gekürzten Joystick, der schnelle Gangwechsel ermöglicht. Wirklich knackig ist die nicht ganz exakte Schaltung indes nicht. Als Extra gibt es Automatikgetriebe – mit fünf Stufen für die Vier-, mit sieben für die Sechszylinder. Sportlich ambitioniert wirkt der komfortabel abgestimmte CLC beim Fahren nie, er erinnert in Agilität, Spurtreue und Lenkverhalten deutlich an die bisherige C-Klasse. Wer ihn als spontaner agierendes, fahraktives Spaßmobil erleben will, sollte in das optionale Sport- Paket (1.339 bis 2.195 Euro) investieren. Dafür gibt es nicht nur ein Sportfahrwerk, 18-Zoll-Räder, Sportlenkrad (Automatikversion mit Schalttasten) und eine individuellere Gestaltung rundum, sondern auch die faszinierende Direktlenkung, die Übersetzung und Servo-Unterstützung je nach Geschwindigkeit und Kurvenwinkel dosiert.
28.114 Euro kostet die Einstiegsversion
Mindestens 28.114 Euro kostet der Einstieg in die Welt der Mercedes-Hecktriebler, wenn man den ausschließlich in Brasilien gebauten CLC als 180 Kompressor wählt - immerhin zirka 3.000 Euro weniger als für die modernere C 180 Limousine, aber noch deutlich über den Basistarifen für Audi A3 und BMW Einser. Ob Mercedes da bessere Verkaufszahlen erzielen wird als mit dem Vorgänger?
Mercedes CLC: Mercedes CLC: Weißes Eisen
Autor: Eberhard Kittler

