Allradantrieb wird im eigenen Haus gebaut
Anders als bei dem in Österreich bei Magna-Steyr gefertigten G-Modell stammt dieser Antrieb übrigens von Mercedes und wird im eigenen Haus gebaut. So, sagt Thomas Merker, der Chefingenieur für alle Geländewagen-Baureihen, ließ sich die Technik optimal auf die Gegebenheiten in den verschiedenen Karosserien anpassen. Klein musste er sein, damit er in den Limousinen Platz findet, ohne dass am Getriebetunnel teure Änderungen für die 4matic-Versionen von C- und S-Klasse nötig wurden.
Geländewagen
Platzangebot entspricht der Mittelklasse
Seine kompakte Bauform ist natürlich auch im GLK kein Nachteil, denn Einschränkungen im Fußraum gibt es keine. Das Platzangebot vorne wie hinten entspricht der Mittel-, nicht der Kompaktklasse. Selbst der Armaturenträger wirkt erwachsen und erinnert - abgesehen vom fest statt versenkbar installierten Navigationsdisplay - stark an das Pendant in der C-Klasse. Gut so, denn die Bedienung geht flüssig von der Hand.
Offroad-Modus für das Gelände
An zwei Schalter muss man sich dagegen erst gewöhnen. Einer aktiviert die Bergan- und -abfahrhilfe, die es erlaubt, mit Geschwindigkeiten zwischen vier und 18 km/h steile Hügel hinabzurollen. Der andere schaltet den GLK in den Offroad-Modus und hilft, das Auto abseits der Straße weicher zu fahren: Das Gaspedal spricht weniger direkt an, die Gänge der Automatik werden länger gehalten, und die ABS-Regelung passt sich dem rutschigen Untergrund an. Mehr allradspezifische Eigenheiten finden sich am GLK nicht.


