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Zwar ähneln Innenraum-Anmutung und Bedienkonzept denen der C-Klasse, doch die kleinteiligere Gestaltung mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen wirkt rauer, kastiger. Laut Mercedes soll der GLK-Stil kurze, abgehackte Bewegungen symbolisieren, ähnlich wie ein Breakdancer. Na ja, da erscheint die angenehme Kopf- und Schulterfreiheit im Fond schon habhafter, denn die Gestalter widerstanden erfolgreich dem Trend zur abfallenden Dachlinie und einer weitgehend sinnfreien "coupéhaften Anmutung".
Sehr gute Übersicht beim GLK
Weiterer Vorteil des Kubismus: die Abschätzbarkeit der Karosserie. Bei gerecktem Hals lassen sich die vorderen Ecken erahnen, nur hinten blocken die D-Säulen ein wenig den Blick ab. Von innen betrachtet fallen die nutzbaren Glasflächen nämlich kleiner aus, als es die aufgeklebten Scheiben von außen suggerieren. Trotzdem: Der GLK zählt mit seiner nicht zu hohen Gürtellinie zu den übersichtlicheren Vertretern des SUV-Genres. Hier kann er sich auch von der C-Klasse absetzen. Ob im Stadtverkehr oder auf gewundenen Landstraßen - die Extra-Zentimeter Augenhöhe verbessern den Überblick.
Zudem klappt der Einstieg beim höheren GLK etwas leichter. Wegen des weiten Verstellbereichs von Lenkrad und Sitzen fühlen sich Elfen wie Hünen in beiden gleichermaßen geborgen, die Verstellung läuft über vorbildliche Tasten in der Tür. Der unkomplizierte Eindruck setzt sich bis in die Tiefen des optionalen Infotainment-Systems fort, das mit einer hervorragenden Sprachsteuerung aufwartet. Der GLK punktet überdies mit einem serienmäßigen Knie-Airbag, während ein Presafe-Paket, das in brenzligen Situationen die Gurte strafft und die Sitze in Position bringt, sowie das intelligente Lichtsystem (ILS) für beide zu haben ist.
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