Denn die Leichtigkeit, mit welcher der Muskel-SL zwischen agilem Sportler und komfortablem Cruiser jongliert, wie er auf Bedarf im extraschnellen Vorlauf eine Kurve nach der anderen abspult, um dann ab der Ortseinfahrt wieder den braven Musterschüler mit leise pfeifendem Kompressor zu mimen, ist eine eindrucksvolle, jedoch schon bald langweilige Demonstration automobiler Perfektion.
Jüngstes Feintuning: Die Lenkung wurde um sieben Prozent direkter ausgelegt, und die zweite Generation des ABC (active body control)-Fahrwerks lässt jetzt noch weniger Karosserie-Bewegungen zu. Bei der Automatik setzt der AMG-SL weiter auf fünf Gänge – mehr benötigt man im Drehmoment- Schlaraffenland nicht.


