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Genauer: Päckchen, denn darin sind lediglich ein Bergabfahrassistent, ein elektronischer Kompass und eine Reifendruck-Überwachung enthalten. Kein überflüssiges Extra bei einem Auto, für das sich maximal ein Notrad ordern lässt.
Extra-Preisliste für den Tiguan ist lang
Wie üblich ist die Extra-Preisliste für den VW lang. Obwohl der Tiguan in der Version 2.0 TDI schon 30.700 Euro kostet, fehlen viele Ausstattungsdetails, die beim Qashqai 2.0 dCi in der Variante All-Mode 4×4 Tekna für 30.390 Euro an Bord sind.
Ausstattungsbereinigt ist der Nissan stramme 7.000 Euro billiger als der VW. Leder, Xenonlicht, Glasdach, Park-Assistent, Sitzheizung, CD-Wechsler und Multifunktions-Lederlenkrad reißen eine Schneise in das Budget des VW-Kunden, wenn er diese im Qashqai serienmäßigen Extras will. Einig sind sich die Hersteller beim Antrieb der Testwagen. In beiden Motor-Abteilen arbeitet ein Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung, doch trotz sehr ähnlicher technischer Auslegung gibt es einige Unterschiede. Zunächst beim Verbrauch, denn der Nissan ist etwas sparsamer. Im Testmittel konsumiert er 0,2 Liter/100 km weniger als der schon knausrige VW, und die Minimalverbräuche unter sechs Liter/100 km sind für SUV geradezu vorbildlich. Beim Durchzug verhält es sich eher umgekehrt, denn der Nissan wirkt etwas antrittsschwach und im Vergleich rauer. Tatsächlich ist der kräftige VW-TDI in diesem Test das kultiviertere Triebwerk, leiser läuft er obendrein.
Qashqai klingt hörbar nach Diesel
Wo der Qashqai hörbar nach Diesel klingt, ist der VW so gut gedämmt, dass man ihn über weite Drehzahlbereiche kaum wahrnimmt. Auch die lauteren Windgeräusche und das Prasseln von Steinen in den Radhäusern tragen dazu bei, dass der Qashqai akustisch stärker in Erscheinung tritt. Das Geld für die üppige Ausstattung wurde offenbar zum Teil bei der Dämmung eingespart - ein echter Nachteil auf langen Strecken. Den kann der Qashqai beim Thema Federungskomfort nicht ausgleichen.
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Autor: Christian Bangemann

