Und wer will, der kann die mobile Freiheit auch mehrere Tage in völliger Abgeschiedenheit genießen. Ein 1.000-Liter-Frischwasserreservoir, ein 800-Liter-Abwassertank, zahlreiche Gasflaschen sowie ein bordeigener Generator, ein vollflächiges Solarpaneel auf dem Dach und ein Batteriepool mit 1.320 Ah sorgen für völlige Unabhängigkeit. Bei Bedarf kann sogar Frischwasser in einer eigenen Anlage aufbereitet werden.
Wohnmobil mit eigener Garage
Ein ganz besonderes Schmankerl hält das Schmuckstück dann unter dem Wohnraum bereit - den hydraulischen Pkw-Einzug, eine Garage zwischen den Achsen. "Patentiert und einmalig im Reisemobilsektor", wie Gerhard Volkner betont. Groß genug, um Modelle wie Mercedes SLK, BMW Z4 oder Audi TT aufzunehmen. Soll ein größeres Fahrzeug an Bord, wird einfach der Radstand verlängert. "Derzeit arbeiten wir an einer Version für den Maserati Quattroporte", erläutert Volkner die individuelle Anpassung an jeden Kundenwunsch.
Die Technik bleibt aber stets die gleiche: Auf Knopfdruck richtet die Luftfederung die Karosse aus, die Hydraulikpumpe senkt den Einzug ab und schiebt ihn aus dem Bus heraus. Das Auto wird in den exakt ausgerichteten Parkmulden auf der Plattform positioniert, und ein weiterer Knopfdruck lässt es wie von Geisterhand im Unterbau des Performance verschwinden. Sensoren überwachen den gesamten Vorgang und sorgen im Bedarfsfall für einen Zwangsstopp. Eine Technik, die begeistert, aber auch zum hohen Preis des Performance beiträgt.
Der Preis: 845.000 Euro
Was zur Frage überleitet: Wer leistet sich ein wenigstens 845.000 Euro teures Reisemobil? "Das sind Leute, die den Komfort eines Fünf-Sterne-Hotels suchen, aber Unabhängigkeit und Freiheit nicht missen wollen. Die Freiheit beispielsweise, in Pantoffeln und kurzer Hose beim Frühstück zu erscheinen", umschreibt Stephanie Volkner die Klientel. Für einen ganz speziellen Kreis Kunden hat Volkner Spezialversionen im Programm. Äußerlich mimen diese mit angedeuteten Fenstern und falschen Firmennamen den gewöhnlichen Reisebus, während der Innenraum mit allem nur erdenklichen Luxus verwöhnt. Schauen Sie sich also bei der nächsten Rast den Busfahrer mal genauer an. Er könnte mehr sein als nur der Kutscher einer Reisegruppe.
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