Das Fahrwerk ist leidlich straff und bietet dennoch genügend Komfort, selbst mit den 18-Zoll-Rädern stört kein Poltern und Holpern die Harmonie. Als hilfreich erweist sich das optionale Four-C-Fahrwerk mit dreistufig einstellbarer Dämpferhärte und geschwindigkeitsabhängiger Servolenkung.
Allradtechnik
Obwohl die Allradtechnik auf Modulen des Land Rover Freelander II basiert, fehlen Offroad-spezifische Zutaten wie mechanische Sperren oder ein Untersetzungsgetriebe; in dieser Klasse werden sie nicht erwartet. Der XC60 verfügt lediglich über einen permanenten Allradantrieb via elektronisch geregelter Haldexkupplung, die schon bei minimalem, kaum spürbaren Schlupf die Kraft zu der Achse mit der besten Traktion umleitet.
Während der Volvo also im Normalfall als Fronttriebler unterwegs ist, gelangen unter widrigen Bedingungen bis zu 65 Prozent der Motorleistung an die Hinterräder. Man merkt dies nur auf nassen, kurvigen Straßen oder im Gelände, wo der XC60 gar nicht so unbegabt ist. Immerhin reicht sein Potenzial, um schlaglochgespickte Sandwege und geschotterte Pisten zu überwinden.
Wie bei den wichtigsten Konkurrenten liegt die Wattiefe bei 350 Millimetern, die Steigungsfähigkeit bei rund 33 Grad. Damit lassen sich sogar steilere Hänge bezwingen. Für eine sichere Bergabfahrt steht serienmäßig das HDC-Assistenzsystem zur Verfügung, das den Wagen mit minimaler Geschwindigkeit sicher unten ankommen lässt. Bis zu zwei Tonnen zieht der XC60 weg, in die ESP-Regelung integriert sind der Bremsassistent Pro sowie eine Anhänger- Stabilisierungskontrolle.
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Volvo XC60
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Volvo XC60: SUV und Kombicoupé
Autor: Eberhard Kittler

