Angespannt wartet der Pilot auf das Startsignal. 3-2-1. Die Ampel springt auf Grün, und jedes Mal stellt sich die gleiche Gewissensfrage: das Potenzial von 265 PS und Allradantrieb voll ausnutzen oder das Gaspedal streicheln und den Befehlen der Schaltanzeige penibel genau folgen, bis Tempo 50 im sechsten Gang anliegt? Kann man in einem Kompaktsportler wie dem neuen S3 Sportback überhaupt abgeklärt und charakterfest bleiben?
Neun Motoren in der A3-Motorenpalette
Diese Frage animiert mehr, als nach dem optischen Feintuning des Audi-Kompaktmodells zu suchen. Denn wirklich neu ist nur der S3 als Viertürer, alle anderen Varianten des 2003 eingeführten A3 wurden lediglich einem moderaten Facelift unterzogen. So tragen künftig auch die geschlossenen Modelle gegen Aufpreis die optionalen Xenon-Plus-Scheinwerfer des Cabrios mit den markanten Tagfahrlicht-Augenbrauen. Auch die serienmäßigen Halogen-Scheinwerfer haben Tagfahrlicht im unteren Bereich. Neben neuen Außenspiegeln mit integrierten Blinkern feilten die Kreativen außerdem an Motorhaube, Kotflügeln, Stoßfängern und Heckleuchten.
Abgesehen von dem S3-Triebwerk umfasst die A3-Motorenpalette weiterhin acht Aggregate, fünf Benziner (102 bis 250 PS) und drei Diesel stehen zur Wahl. Die beiden Zweiliter-Selbstzünder mit 140 und 170 PS sind jetzt mit Common-Rail-Einspritzung statt mit der bisher verwendeten Pumpe-Düse-Technik ausgestattet. Laut Audi sinkt der ECE-Verbrauch dadurch um 0,5 Liter beim 140-PS-Diesel (0,3 Liter beim 170-PSDiesel). Als dritter Selbstzünder bleibt weiterhin der 1,9-Liter-TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung und 105 PS unverändert im Programm.






