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BMW 5er (CES 2017) mit Personal CoPilot

Testfahrt im ersten autonomen 5er

01/2017 BMW 5er  Personal CoPilot Foto: BMW 21 Bilder

BMW zeigt auf der CES in Las Vegas den BMW 5er mit Personal CoPilot. Wir waren im Prototypen bereits unterwegs, um das autonome Fahren zu testen – und die neue Freizeit im Auto genießen.

05.01.2017 Birgit Priemer 2 Kommentare

Captain Future erkennt man an einem kleinen blauen Knopf links oben im Lenkrad. „Noch nicht drücken“, erklärt der Instrukteur in Las Vegas. BMW stellt hier am Rande der CES einen Prototypen auf Basis des neuen BMW 5ers zur Verfügung, der einen Ausblick auf das Leben im Auto von morgen gibt – wenn es autonom fahren kann und dem Piloten Zeit für andere Dinge im Auto gibt.

01/2017 BMW 5er  Personal CoPilotFoto: BMW
Wir konnten den autonom fahrenden 5er bereits testen.

Per Knopfdruck autonom unterwegs

Aber ganz ehrlich – leicht ist das auf Anhieb nicht. Der Verkehr auf dem Highway rund um Las Vegas ist dicht, die Pickups und die großen SUV schnalzen an der vergleichsweise zierlichen Limousine nur so vorbei. Vor uns gibt ein BMW 740i das Tempo vor, er dient als Vorausfahrzeug aus reinen Sicherheitsgründen. Ein Kann, aber kein Muss, wie Instrukteur Christian betont. Also, jetzt auf den blauen Knopf drücken, Füße von Gas und Bremse und der 5er rollt wunderbar souverän über den Highway. Der vorbeiziehende Verkehr links und rechts stört das System überhaupt nicht, es fährt mit den hier erlaubten 65 Miles per Hour schnurstracks hinter dem 740i her.

Zeit, die Umgebung zu genießen. Stellen wir uns vor, wir wären Linda. Das System weiß das bereits. Linda will die Grossmutter besuchen und stellt unterwegs fest, dass sie die Schokolade vergessen hat, die sie als Geschenk mitbringen wollte. Kein Problem. Über den Mikrofonknopf im Lenkrad ruft sie ihren Sprachassistenten Cortana von Microsoft an, der mit Amazon Prime Now (ist auch bereits in deutschen Grossstädten aktiv und liefert quasi Last Minute auch noch Bier und Sekt an Silvester) in Windeseile einen Treffpunkt ausmacht, wo das vergessene Geschenk am Wegesrande noch aufgegriffen werden kann – ohne Umwege versteht sich. Das könnte wahlweise natürlich auch Alexa, der Sprachassistent von Amazon selbst regeln, der seit Ende letzten Jahres auch in Deutschland angeboten wird. Und weil das Auto gerade so schön vor sich hinrollt, bestellt Linda über das System noch einen Tisch im Restaurant für heute Abend. Dass sie mit nur einer weiteren Person verabredet ist und sowieso nur zwischen acht und neuen Uhr abends Zeit hat, entnimmt das System ihrem elektronischen Kalender. Fragen an dieser Stelle erübrigen sich.

Autonome Autos verändern das Leben

BMW will an dieser Stelle zeigen, wie sich das Leben in autonom fahrenden Autos ändern kann. Digitale Services von BMW Connected werden mit einer flexiblen Open Mobility Cloud kombiniert und in einem hohen Maße personalisiert. Das Auto kennt Vorlieben und Bedürfnisse des Fahrers, seine Wege, seine Freunde und und und.

Über die Funktion der Gestensteuerung können die Piloten viele Informationen zu Gebäuden oder touristischen Attraktionen zunächst aufrufen und sich vorlesen lassen. Learning bei driving quasi.

Ach ja, und wer an der Ampel warten muss, kann sich die Sekunden anzeigen lassen, wie lange noch auf rot geschaltet ist.

Ein Druck auf den blauen Knopf im Lenkrad genügt, und der Spaß ist vorbei! Wie lange noch? Da mag sich keiner so richtig festlegen. Aber die CES zeigt für Jahr, dass der Fortschritt schneller kommt als man glaubt!

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Entspannt fahren lassen ist besser als "freude am Fahren". Denn im täglichen Pendlerstau würden viele gerne ihre Zeit sinnvoller nutzen als das Auspuffrohr des voraus fahrenden Autos anzustarren. Am besten gleich als Mobility as a Service, Auto auf Knopfdruck statt Parkplatzsuche. Ja, ich glaube es gibt einen großen Markt für diese Entwicklung.

Samus_Aron 5. Januar 2017, 14:20 Uhr
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