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BMW X5 im Fahrbericht

Der SUV-Riese wird sanfter

BMW X5, Frontansicht Foto: Dino Eisele 24 Bilder

Auf den ersten Blick wirkt die dritte X5-Generation wie ein Facelift des Vorgängers. Dabei hat BMW den großen SUV deutlich luxuriöser, komfortabler und sparsamer gemacht.

22.10.2013 Dirk Gulde Powered by

Es ist mal wieder das übliche Spiel bei einem Modellwechsel: Da trainieren die Entwickler dem neuen BMW X5 mühsam 90 Kilogramm ab, um dann fast das ganze Gewicht durch verbesserte Ausstattung wieder draufzupacken. So rollt der 2,2-Tonner unter anderem mit einer elektrisch betriebenen Heckklappe vom Band, die im Vorgänger noch Aufpreis gekostet hat, oder mit einer im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilt umklappbaren Rückbank, die bisher gar nicht lieferbar war.

Auf Luxus müssen BMW X5-Käufer ohnehin nicht mehr verzichten: Vom Bang&Olufsen-Soundsystem über das Head-up-Display bis zum Nachtsichtassistenten lässt er sich jetzt mit der kompletten Edel-Technik aus dem 7er bestücken. Wer von der Limousine umsteigt, findet sich auf Anhieb im BMW X5 zurecht, auch weil sich dessen Interieur hauptsächlich durch die hohe Sitzposition unterscheidet. Besitzer des Vorgängers dürften wiederum den verbesserten Komfort bemerken. So sprechen die Adaptivdämpfer (1.800 Euro mit Hinterachs-Luftfederung) verblüffend feinfühlig auf kurze Unebenheiten an und nehmen selbst üblen Schlaglöchern die Spitzen, ohne in Kehren hohe Seitenneigung zuzulassen.

BMW X5 xDrive 30d, Frontansicht
Fahrbericht BMW X5 x30d 2:25 Min.

BMW X5 mit breitem Motorenangebot

Keinen Agilitätsverlust brachte im BMW X5 der Umstieg von der hydraulischen auf eine elektromechanische Servolenkung. Mit ihrer leichtgängigen, aber präzisen Auslegung erlaubt sie lässiges Cruisen ebenso wie zackiges Reißen. Bestens zum schwebenden Fahrgefühl passt der hohe Geräuschkomfort. Selbst bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit sind im BMW X5 kaum Wind- oder Abrollgeräusche auszumachen, vom 4,4-Liter-V8 im xDrive 50i ist ebenfalls fast nichts zu hören. Doch der 450-PS-Turbo kann auch anders: Tritt der Fahrer das Gaspedal durch, schaltet die Achtgangautomatik schlagartig zwei Gänge zurück, und der 4,89-Meter-Riese stürzt nach vorn, begleitet von nackenhaarstimulierendem Sound.

Beliebtester Motor für den BMW X5 dürfte jedoch der Sechszylinder-Diesel im xDrive 30d bleiben. Mit jetzt 258 PS wuchtet er den BMW X5 in unter sieben Sekunden auf Tempo 100, hält sich akustisch ebenfalls angenehm zurück und genehmigt sich nach NEFZ mit 6,2 L/100 km volle 1,2 Liter weniger als bisher. In der Praxis sind so problemlos Acht-Komma-Verbräuche drin.

Noch sparsamer fährt der erstmals angebotene Vierzylinder-Diesel im BMW X5 25d, den es mit Allrad- oder (zweite BMW X5-Premiere) reinem Heckantrieb gibt. Seine 149 Gramm pro Kilometer stoßen dabei in CO2-Dimensionen vor, die bis vor kurzem noch Kompaktmodellen vorbehalten waren.

Fazit

Vor allem beim Federungskomfort, aber auch bei Akustik und Assistenzsystemen hat die dritte X5-Generation spürbar zugelegt. Damit vereint sie das entspanntschwebende Fahrgefühl eines Siebener mit hohem Sitzen und robuster Technik.

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