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BMW Z4 Roadster 3.0i im Fahrbericht

Neues von der Freude am Fahren

Typen mit Ecken und Kanten haben es in sich. Sie sind spannend, anregend, aufregend und interessant. Vor allem aber sind sie eines: nie langweilig. Der neue BMW Z4 ist so ein Typ. Erster Fahrbericht.

08.10.2002

Allein schon der Anblick: Falten und Furchen zaubern immer wieder neue Lichtspiele auf die Karosseriehaut. Der Z4 kokettiert mit orangefarbenen Lidstrichen unter den Scheinwerfern, der breiten Niere und den wohl geformten Rundungen am Heck. Und wie von selbst streicht die linke Hand über die Karosserie mit ihren kurzen Überhängen.

Einsteigen: Auf die Z4-Passagiere warten sportlich konturierte Sitze, und wie es sich für einen Roadster gehört, sitzen die Passagiere tief. Die Augen schweifen über zwei tubenförmige Hutzen (sie beherbergen Tacho und Drehzahlmesser) der mit Aluminium aufgelockerten Armaturentafel zur langen Motorhaube. Die Rechte greift zum Sicherheitsgurt, der im Sitz integriert ist.

Hut ab: Ein Knopfdruck nur und der Z4 steht ruck zuck oben ohne da. Losfahren: Ein Dreh am Zündschlüssel erweckt das phänomenale BMW-Reihensechszylinder-Herz zum Leben. Erster Gang, die Hände am Lederlenkrad – die Fahrt beginnt. Willig reagiert der 231 PS starke Dreiliter auf Gaspedalbefehle und lässt dabei ein angenehmes Fauchen hören. Kein Mucks hingegen von der Karosserie. Aber das Herz der Fahrerin lacht. Das Zusammenspiel von anregenden tiefen Tönen, der präzise arbeitenden elektronischen Lenkung, dem Fahrwerk, dem Sechsgangschaltgetriebe und dem potenten Motor zaubert bei schneller Kurvenfahrt auf den kleinen und ondulierten Sträßchen im Süden Portugals ein Kribbeln in die Bauchgegend. Wie an der Schnur gezogen durcheilt der Z4 Kurven jeglicher Art. Nichts scheint den Oben-ohne-Sportler aus der Ruhe zu bringen. Er gibt sich gutmütig – ein Verdienst des tiefen Schwerpunkts und der gleichmäßigen Achslastverteilung. Keine Frage: Der Nachfolger des Z3 hat an Gewicht verloren (minus 70 kg) und an Rasse gewonnen.

Deutlich besser, deutlich teurer: BMW will für den Z4 3.0i rund 40.000 Euro haben, der Z4 2.5i (192 PS) wird mit rund 35.000 Euro in der Preisliste stehen. In den USA, wo der Z4 im BMW-Werk in Spartanburg (South Carolina) auch gefertigt wird, steht der Marktstart unmittelbar bevor. In Deutschland kommt der Z3-Nachfolger erst im kommenden Frühjahr zu den BMW-Händlern. Einen Vierzylinder-Z4 wird es übrigens ebensowenig geben wie eine Neuauflage der M-Version. Klar ist aber auch: Dass BMW den kleineren 2,2-Liter-Sechszylinder (170 PS) auch im Z4 nachreichen wird, ist nur eine Frage der Zeit.

Technische Daten
BMW Z4 Roadster 3.0i
Grundpreis39.900 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4091 x 1781 x 1299 mm
KofferraumvolumenVDA260 L
Hubraum / Motor2979 cm³ / 6-Zylinder
Leistung170 kW / 231 PS (300 Nm)
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h5,9 s
Verbrauch9,1 L/100 km
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