Wie sich die Zeiten ändern. Da kommt ein neuer Cadillac auf die Straße, und seine Väter schwärmen nicht von Styling und Luxus, sondern von der Fahrwerksentwicklung. Nicht nur auf dem GM-Testgelände in Michigan, sondern auch in Deutschland.
Selbst bei Cadillac, dem Synonym für US-Luxus, heißt das Zauberwort inzwischen Nürburgring. Handling und Fahreigenschaften des neuen CTS sind denn auch geeignet, sich dem Vergleich mit der Euro-Konkurrenz zu stellen. Zu der zählen so anspruchsvolle und anerkannt gute Autos wie die E-Modelle von Mercedes oder die Fünfer-Typen von BMW.
Wie diese bedient sich der Caddy des klassischen Heckantriebs- Konzepts, gegen Aufpreis gibt es auch permanenten Allradantrieb. Trotz der präzisen, europäisch geprägten Fahrmanieren wird es weiterhin schwer bleiben, gegen die übermächtigen Germanen einen Stich zu machen.
Zumal Cadillac erst in zwei Jahren einen 2,9- Liter-Sechszylinder-Diesel mit 250 PS bereit haben wird. Zunächst muss es ein V6-Benziner tun, prinzipiell ein alter GM-Bekannter. Eine 2,8-Liter-Version ist für den günstigen Einstiegspreis (36 290 Euro) zuständig, aber als Standard betrachtet Cadillac die 3,6-Liter-Maschine, die für den CTS in der Leistung aufgepeppt wurde.




