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Chevrolet Avalanche

Truck-Zuck

Der Chevy vereint die Vorzüge eines Pickup-Trucks mit denen eines Sport Utility - ein Crossover-Produkt reinsten Geblüts. Für standesgemäßen Vortrieb sorgt ein 5,3-Liter-V8 mit 290 PS.

05.06.2001

Dieses Auto wirbelt schon vor dem Verkaufsstart im Herbst mächtig Staub auf – nicht nur in der kalifornischen Anza-Borrego-Wüste, wo Chevrolet seinen neuen Fullsize-Pickup für erste Probefahrten zur Verfügung stellte, sondern auch im Internet.

"Auf unserer Avalanche-Website hatten wir schon drei Millionen Besucher", sagt Brand-Manager Ed Schoener stolz, "200.000 von ihnen haben Kaufinteresse bekundet."

Dieser Chevy macht Nomen zum Omen. Denn Avalanche heißt Lawine, und von dieser scheint die größte GM-Division überrollt zu werden. Wenn schon 200.000 Kaufinteressenten da sind und jährlich nur 100.000 Avalanche gebaut werden können, bedeutet das entweder lange Lieferzeiten oder eine Einschränkung der Produktion des ebenfalls sehr populären Chevrolet Suburban.

Denn der Avalanche wird nicht nur in der gleichen mexikanischen Fabrik wie der Suburban gebaut, er teilt sich mit dem großen SUV auch 85 Prozent der Teile. Das macht die Fertigung flexibel.

Der Verkaufsstart des nur in den USA, Kanada und Mexiko lieferbaren Avalanche beginnt zunächst im Sommer in den drei US-Staaten mit dem höchsten Pickup-Truck-Absatz: Kalifornien, Texas und Florida. Der Preis: je nach Ausstattung und Antrieb (Standard oder Allrad) zwischen 30.365 und 38.000 Dollar – ein faire Summe in den USA, aber umgerechnet fast 80.000 Mark, was den Import nach Deutschland wenig attraktiv erscheinen lässt.

"Der Avalanche verkörpert genau das, was sich der amerikanische Kunde heute wünscht", schwärmt Marketing-Mann Schoener, "eine Mischung aus Fullsize-Pickup und Sport Utility." Denn die bis zu sechs Sitzplätze bietende und mit vier Türen ausgestattete Doppelkabine offeriert nahezu jene Geräumigkeit, die US-Autofahrer an SUV-Giganten wie Lincoln Navigator oder Chevy Suburban schätzen, während die robuste Pritsche den Nutzwert der vor allem im Mittelwesten geliebten Pickups liefert.

Das Potenzial für dieses Crossover-Konzept scheint wie alles im Land der unbegrenzten Möglichkeiten riesig zu sein. "Von den 100 Millionen US-Haushalten", weiß Schoener, "besitzen 30 Millionen sowohl einen SUV als auch einen Pickup-Truck, weil sie für beides Bedarf haben." Wenn nur ein Bruchteil von denen zum Avalanche greifen sollte: "Unglaublich."

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