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Chevrolet Camaro, Ford Mustang, Pontiac Firebird

Hengst-Parade

Foto: Rossen Gargolov 29 Bilder

Sie heißen Chevrolet Camaro, Ford Mustang und Pontiac Firebird. Sie schufen vor 40 Jahren eine neue Automobil-Gattung. Und es gab sie auch als Cabrio. Jetzt erstmals in einem Fahrbericht vereint - die drei legendären US-Pony-Cars der ersten Generation.

11.05.2007 Franz-Peter Hudek Powered by

Noch vor dem Drehen der Zündschlüssel steht bereits fest: Ihre überschaubare Größe, ihr sportlich-breitspuriger Auftritt, ihre kommoden, kindertauglichen Innenräume und ihre liebenswerten Karosseriedetails sind schon mal eine Cabrio-Sünde wert.

Erster Kandidat: 69er Camaro

Wir starten mit dem Camaro von 1969, der sich von der Urversion markant unterscheidet: V-förmig zugespitzter Kühlergrill mit einer gröberen Gitterstruktur und ovale Radausschnitte mit Lichtkanten in Längsrichtung, die auch der 69er Firebird im Verbund mit einem Kühlergesicht im GTO-Stil erhielt.

Die große Tür erlaubt einen bequemen Einstieg auf den Fahrersitz. Zwei in die abgeschrägte Armaturenfront eingebettete Rundinstrumente informieren über Tempo und Tankinhalt. Die einzigen Komfort-Features sind eine Servolenkung und ein elektrisch betätigtes Cabriodach.

Der blaue Camaro Convertible in Basisversion besitzt mit der 307 Cubicinch (Cui)-Maschine den kleinsten, damals lieferbaren Achtzylinder. Die exakt 5.025 Kubikzentimeter große, tief im Wagenbug knapp hinter der Vorderachse versenkte V8-Maschine leistet 203 SAE-PS bei 4.600/min und hat mit dem 1.512 Kilogramm leichten Cabrio keinerlei Mühe.


Lässig wummert der V8 unter der Haube


Mit dem typisch lässigen V8-Wummern setzt sich der Camaro leichtfüßig in Bewegung und erfreut den Piloten mit einer grandiosen Aussicht auf die blaue Motorhaube, mit einer spontan, aber nicht ruppig arbeitenden Wandler-Automatik und einem insgesamt sehr ausgewogenen Fahrverhalten.

Camaro-Besitzer Herbert Hennige lobt die Alltagstauglichkeit seines Cabrios - "viel Platz für Kinder und Gepäck" - und kam bisher ohne Pannen über die Runden: "Mehrere Reisen mit der Familie nach Italien verliefen absolut problemlos. Die Technik ist einfach, aber solide. Nur das Getriebe habe ich mal überholen lassen."

Camaro-Bruder: Pontiac Firebird

Nun zu De Loreans Meisterstück, das schon mit seiner verchromten Nase und den Doppelscheinwerfern signalisiert, dass es mehr sein will als ein gewöhnlicher Camaro. Tatsächlich bemühten sich die Pontiac-Ingenieure nach Kräften, mit ihrem F-Body - so lautet die werksinterne Bezeichnung für Camaro und Firebird - andere Akzente zu setzen, was zu verschiedenen Hinterachsen und Motoren führte.

Erst ab 1982, mit der Präsentation der dritten F-Body-Generation, erhielten Camaro und Firebird identische Aggregate. Das cremefarbene Pontiac-Cabrio von 1968 besitzt noch die Ur-Karosserie von 1967. Sie unterscheidet sich von der des zeitgleichen Camaro nur an der Front- und Heckpartie, während die Unterschiede im Interieur deutlicher ausfallen.

Hier wirkt der Firebird mit Holzimitat und Chromknöpfen etwas edler und aufgeräumter als sein Chevy-Rivale. Der wuchtige T-Shifter des manuellen Vierganggetriebes weckt Interesse - eine Sonderoption für den Sportfahrer, die hier mit einem 350 cui-V8 (5.799 Kubikzentimeter) kombiniert ist.

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