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Chevrolet Cruze 2.0 Irmscher im Fahrbericht

Günstige Anschubfinanzierung

Foto: Stephan Lindloff 15 Bilder

Tuning muss nicht immer teuer sein – für knapp 1.000 Euro verpasst Tuner Irmscher dem Turbodiesel im Chevrolet Cruze 2.0 satte 186 PS. Doch in diesem Falle fehlt es dem Gesamtpaket deutlich an Ausgewogenheit.

11.04.2010 Peter Wolkenstein Powered by

Hierzulande hat ein Chevrolet meist koreanische Wurzeln und kaum etwas mit jenen Modellen gemeinsam, die in den USA als Chevy vom Band rollen. Eines gilt jedoch für beide: Der Kunde bekommt viel Auto für wenig Geld.

Der Cruze basiert auf der aktuellen Astra-Plattform

Beispiel Cruze: Für 21.590 Euro trägt die gut ausgestattete, 4,60 Meter lange Limousine bereits einen 150-PS-Diesel unter der Haube – und basiert immerhin auf der aktuellen Opel Astra-Plattform. Für weitere 953 Euro entlockt die Firma Irmscher dem Zweiliter-Turbo 36 Zusatz-PS und stolze 466 Nm ab 2.000 U/min, die den Viertürer über das Leistungsniveau eines VW Golf GTD (170 PS, ab 27.475 Euro) hieven.

Von einer harmonischen Abstimmung kann keine Rede sein

Im Drehzahlkeller nervt der Irmscher-Cruze jedoch mit schwachem Antritt, bevor er mit kräftigem Turboschub nach 8,3 Sekunden Tempo 100 erreicht – nur 0,4 Sekunden flotter als die Ausgangsbasis. Zudem ist es um die Laufkultur des nageligen Selbstzünders nicht zum Besten bestellt. Noch stärkere Komfort-Einbußen verlangt das per Sportfedersatz (419 Euro) um 30 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk in Verbindung mit der flachen 225/45er-Bereifung auf 18-Zoll-Alufelgen (1.898 Euro). Derart gerüstet lenkt der Cruze zwar agiler ein, doch von einer harmonischen Abstimmung kann nicht die Rede sein.

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