Denn das Flüssiggas, eine Mischung aus Propan und Butan, die auch als Campinggas bekannt ist, hat einen geringeren Kohlenstoff-Anteil als die erdölbasierten Flüssigkraftstoffe.
Ergo: Wo weniger Kohlenstoff ist, entsteht weniger CO2 als Verbrennungsrückstand. Als Faustformel gilt: LPG reduziert den CO2-Ausstoß gegenüber Benzinverbrennung um etwa 15 Prozent.
Im Benzinbetrieb kommt der Matiz daher auf 127 Gramm CO2 pro Kilometer. Diese rechnerisch geringere Differenz erklärt sich aus dem rund zwölf Prozent höheren Verbrauch mit LPG. Dass Chevrolet dennoch mit einer 50-prozentigen Kostenersparnis wirbt, liegt am deutlich geringeren LPG-Literpreis, der derzeit im Schnitt bei 0,69 Cent pro Liter liegt.
Der Aufpreis von 2.150 Euro amortisiert sich aber erst jenseits von 70.000 Kilometern. Neben dem 36-Liter-Gastank hat der Matiz noch 35 Liter Benzin an Bord, mit denen zunächst gestartet wird, um Sekunden später auf LPG umzuschalten. Doch beim Fahren spürt man vom Umschalten zwischen den Kraftstoffen nichts.






