Town & Country – so heißt der Grand Voyager in den USA. Was ungefähr so gemütlich klingt, wie er fährt. Die Mutter aller Vans, seit 1984 automobile Kinderstube vieler Twentysomethings, bleibt sich treu.
Während die Detroit- Konkurrenz ihre inzwischen als Soccer-Mum-Cars (Fußballmütter-Autos) verulkten Siebensitzer weitgehend aus Schaufenstern und Modellprogrammen entsorgte, trägt Chrysler den Voyager-Spirit in seine fünfte Generation.
Die bisherige Kurzversion Voyager entfällt, dafür vermittelt der 5,14-Meter-Kubus mit 13 Cupholdern und einer verschiebbaren Staubox den familiär-entspannten Eindruck eines Barbecue- Abends. Auch wenn im kantig gestylten Innenraum grauer, teils nachlässig verarbeiteter Kunststoff und Holzdekor sowie Chromakzente dominieren.
Ein hoher fahrdynamischer Anspruch ist dafür nicht an Bord. Man muss den fürsorglich federnden 2,1-Tonner halt erst einmal verstehen, was aber lediglich ein paar Kurven dauert.
Chrysler Voyager: Nummer fünf strebt
In der fünften Auflage legt Chrysler mit dem Grand Voyager erneut ein klares Bekenntnis zum Minivan ab. Fahrbericht des 2,8-Liter-Diesels.
Autor: Jörn Thomas
Ist der neue Grand Voyager eine gelungene Van-Alternative?



