Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, er hat kein ESP. Wie auch, schließlich basiert der neue Dacia Sandero auf dem größeren Logan, und der war einst ausschließlich für Osteuropa und Südamerika gedacht. Für Länder also, in denen sich Autos nicht über die Sicherheitsausstattung verkaufen, sondern über den Preis. Doch die Geschichte ist bekannt: Inzwischen geht das Konzept, mit Renault-Technik von gestern das Preisgefüge von heute durchzuwirbeln, so gut auf, dass die Rumänen kaum noch mit der Produktion nachkommen.
Auch ohne elektronischen Schleuderschutz dürfte der Sandero für weiteres Wachstum sorgen. Schließlich liegt er mit 7.500 Euro für die Basis 1.000 Euro unter einem durchschnittlichen Gebrauchten - ohne schon von weitem nach Billigheimer auszusehen. Dank stämmiger Kotflügel, großen Lampen sowie geschwungener Seitenlinie ist der Ostblock-Mief des Logan Stufenheck passé. Und über das Hartplastik-Armaturenbrett zu lästern wäre angesichts des Preises mehr als unfair.
Platz für vier Personen und 320 Liter Gepäck
Mit 4,02 Meter Länge liegt der Sandero näher am Clio als am Mégane. Trotzdem sitzen vier Erwachsene kommod und freuen sich über praktische Ablagen, viel Kopffreiheit sowie einen bequemen Einstieg. Üppig auch der 320 Liter große Gepäckraum, der durch Umklappen der Rücklehne (ab Lauréate geteilt) auf 1.200 Liter wächst.
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Dacia | Dacia Sandero
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