Besitzer des bisherigen Kia Ceed dürften die dezenten Retuschen rund um den stärker gepfeilten Kühlergrill, das neue Vierspeichen-Lenkrad oder die aufgehübschte Mittelkonsole jedoch nicht um den Schlaf bringen. Ein Start-Stopp-System soll den Kia Ceed noch sparsamer machen.
Das Start-Stopp-System lohnt sich im Kia Ceed erst nach 80.000 Kilometern
Da neben Fahrwerk und Lenkung auch die Dieselmotoren angefasst wurden (unter anderem mit optionalem Start-Stopp-System), verspricht der Kia Ceed mehr Fahrspaß bei geringerem Verbrauch. Mit etwas Zurückhaltung begnügt sich der 1,6-Liter tatsächlich mit gerade mal 4,5 Liter Diesel - für einen Kompaktwagen ein exzellenter Wert. Auch der Testverbrauch von 6,1 Litern kann sich im Vergleich mit seinen Mitbewerbern sehen lassen. Angesichts des Einsparpotenzials von rund 0,4 Liter/100 km amortisiert sich das 300 Euro teure Start-Stopp-System jedoch erst nach über 80.000 Kilometern.
Kia Ceed mit sieben Jahren Garantie
Auch wenn die Interieurqualität trotz Überarbeitung noch nicht an die der Klassenbesten heranreicht, überzeugt der Kia Ceed mit agilem Handling, großzügigem Platzangebot, akzeptablem Federungskomfort sowie durchzugskräftigem Common-Rail-Diesel. Klassenbester bleibt der Kia Ceed jedoch in einem anderen Punkt: Bis zu sieben Jahre Garantie bietet sonst keiner.






