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Der neue Thesis

Die Marke Lancia lebt

Der alte Ruhm der Marke Lancia ist dem Thesis förmlich ins Gesicht geschrieben. Mit viel Klasse, Technik und Ausstattung möchte sich die traditionsreiche Fiat-Tochter wieder in der Oberklasse etablieren. Im Fahrbericht: der Thesis 3.0 V6.

17.07.2002

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Hinter der Fassade des automobilen Renaissance-Palastes mit Bi-Xenonscheinwerfern und schildförmigem Kühlergrill im XL-Format stecken im Lancia Thesis Oberklasse-Technik und ein Ambiente hart an der Grenze zum Luxus. Berührt man mit den Fingern die Innenseite des Türgriffs, gibt der elektrische Türöffner einen Innenraum frei, in dem nicht nur fünf Passagiere, sondern auch luxuriöse Materialien, klassisches Design und moderner Komfort ihren Platz haben. Bequeme Sitze und ein zweifach verstellbares Lenkrad ermöglichen eine entspannte Sitzposition.

Nostalgie und Fortschritt
Während Zifferblatt und Ziffern der Rundinstrumente für Nostalgie sorgen, ersetzt der Fortschritt den Handbremshebel: Der Thesis ist serienmäßig mit einer elektrischen Parkbremse ausgestattet – die elektromechanischen Stellglieder an den hinteren Bremsscheiben werden aktiviert, sobald der Thesis steht; eine Bewegung des Gaspedals löst die Parkbremse wieder.

Der Dreiliter-V6-Motor mit 158 kW (215 PS) Leistung lässt sich wegen seines sonoren Auspuffgeräuschs als enger Verwandter des entsprechenden Alfa Romeo-V6-Triebwerks ausmachen. Serienmäßig ist der V6 mit einer Fünfstufen-Automatik ausgerüstet, die sich in einer Plus-Minus-Kulisse auch manuell schalten lässt.

Das Gefühl ruhiger Solidität
Die ersten Fahreindrücke vermitteln ein Gefühl von ruhiger Solidität. Die hydraulische Servolenkung bietet einen angenehm festen Widerstand, und mit dem semiaktiven Fahrwerk haben die Räder stets guten Fahrbahnkontakt. Dieses so genannte Skyhook-System verringert mittels einer stufenlosen Verstellung der Stoßdämpfer jedes einzelnen Rades in Zug- und Druckstufe die Kräfte zwischen Rad und Karosserie. Während der Thesis damit über Bodenunebenheiten zu schweben scheint, wirkt er beim Parken und Wenden wegen des zu großen Wendekreises aber etwas zu behäbig.
Drei Benziner, ein Diesel, ab 32.950 Euro
Die Markteinführung in Deutschland beginnt in diesen Tagen, die ersten Vorführwagen stehen bei den Händlern bereit. Zur Auswahl stehen drei Benzinmotoren (2,4-Liter-Fünfzylinder mit 125 kW/170 PS, Zweiliter-Turbo mit 136 kW/185 PS, Dreiliter-V6 mit 158 kW/215 PS) und ein 2,4-Liter-Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel mit 110 kW/150 PS.
Der Thesis ist in allen Versionen üppig ausgestattet, entsprechend selbstbewusst sind die Preise: ab 32.950 Euro. Der große Lancia soll mit Hilfe umfangreicher Service-Leistungen und massiver Händler-Unterstützung vermarktet werden: Um beispielsweise das Leasinggeschäft über wettbewerbsfähige Konditionen anzukurbeln, garantiert der Importeur den Händlern attraktive Rücknahme-Preise.
Die Produktionskapazität im Turiner Thesis-Werk Mirafiori liegt bei 25.000 Jahreseinheiten vorsichtiges Absatzziel für Deutschland: 2200 Autos im kommenden Jahr.

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