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Einmal um den Block

Suzuki Swift Rallye

Foto: Suzuki Motorsport 18 Bilder

Klasse. Rallyeauto fahren. Zwar kein WRC-Bolide, aber egal. Jeder fängt mal klein an. Fahrobjekt der augenblicklichen Begierde ist der Suzuki Swift Sport in der Rallyeversion.

25.07.2007 Powered by

Käuflich zu erwerben ist der Rallye-Swift bei Suzuki für 22.500 Euro. 21 Jungs und Mädels haben schon zugeschlagen und wetzen im Suzuki Rallye Cup um die Wette. Das fördert das eigene Fahrvermögen und soll Suzuki helfen, sich als junge, dynamische Firma in die Hirne der Fahrer, Zuschauer und Berichterstatter einzufräsen.

Aussen bunt - innen kahl

Zurück zum Gruppe N-Einkaufswagen von Suzuki. Recht niedlich sieht er aus, bunt beklebt, knallrot mit weißen Alurädern. Der Innenraum des Rallye-Mobils präsentiert sich komplett gestrippt. Teppich? Raus. Rückbank? Raus. Dafür gibt es einen Sicherheitskäfig, Hosenträgergurte, Schalensitze und eine Feuerlöschanlage.

Die werde ich hoffentlich nicht brauchen. Schließlich muss der Wagen später noch im Rahmen der AvD Rallye Baden-Württemberg als VIP-Renner Yvonne Schröder - immerhin Germany’s Next Topmodell - kutschieren.

Der Motor macht enorm Radau

Also los. Rock the road - würde der Suzuki-Presse-Mann sagen. In den Sitz klemmen, anlassen, Gang rein - alles easy und soft wie beim Serienpendant. Sogar elektrische Fensterheber gibt’s. Fenster runter, ein Druck aufs Gaspedal -schon ist der Racer in mir geweckt. Der 1,6-Liter-Motor macht enorm Radau, röhrt und brummt wie ein WRC-Subaru und die Sportauspuffanlage inklusive Sportkat erledigt ihren Job kaum weniger deutlich.

Die gebotene Längsdynamik hält sich in Grenzen

Im nächsten Moment dann Ernüchterung. Festgeschnallt und angesichts der Soundkulisse voller Vorfreude, sollte nun eigentlich brachiale Beschleunigung folgen. Von wegen. Der Vierzylinder-Sauger leistet friedvolle 135 PS, die erst bei 6.800 Touren anliegen. Drehen, drehen, drehen ist also angesagt. Wer das beherzigt, sollte dann, je nach Getriebe, in acht Sekunden auf 100 km/h sein. Maximal sind 200 km/h drin.

Das Fahren selbst ist fahren pur. Laut, direkt, derb. Jede kleine Lenk- und Gasbewegung wird prompt ausgeführt. Gelegentlich meldet sich das Heck mit sanftem Druck. Optimal für den Drift um die Ecke - und immer klar kalkulierbar. ABS und ESP wären an Bord - sind aber lahm gelegt. Schließlich geht das Auto gleich noch auf die Piste.

Zurück zum Suzuki-Zelt

Die Jungs warten schon. Ich stell’ den kleinen Brummer ab und beneide unseren sport auto-Leser Raffael Sulzinger. Der hatte die sport auto-Suzuki Fahrerauswahl für sich entscheiden können, und darf nun den kleinen Zwerg zehn Wertungsprüfungen über Asphalt und Schotter prügeln.

15 Teams kämpfen um Punkte

Später am Abend dann das Resultat. Sulzinger kommt, zusammen mit seiner Co-Pilotin Tanja Geilhausen auf Anhieb auf den achten Platz. Respekt. Hat sicher Spaß gemacht. Aber ihm geht es nicht anders als mir. Auch er stellt den Flitzer wieder ab.

Der Einstieg für ihn (und andere) in den Suzuki Rallye-Cup ist denkbar einfach. Die erwähnten 22.500 Euro an Suzuki überweisen, die Motorsportlizenz National A machen und einschreiben. Wer die A-Lizenz nicht hat, kann sie übrigens gleich bei Suzuki mitmachen.

Mit der Suzuki Driving Xperience - einem pyramidal aufgebautem Trainingsprogramm auf dem Swift Sport und dem Cup-Fahrzeug - schult Suzuki gezielt die Rallyequalitäten der Teilnehmer. Mehr Infos erhalten Sie unter www.suzuki-active.de.


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