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Erster Fahrbericht des Isuzu D-Max Road Ranger

Der Isuzu D-Max mutiert zum dicken Showcar

12 Bilder

Vom Arbeitstier zum dicken Showcar: Isuzu lässt den D-Max zur Gelände-Größe umbauen.

26.08.2008 Powered by

Nummer zwei bebt: Nach dem ersten Bigfoot-Projekt, das Isuzu Deutschland gemeinsam mit den Pick-up-Spezialisten von Road Ranger entworfen hat, ist jetzt die zweite Sonderserie startklar. Auf den schlichten Namen Offroad II getauft, wurde der kräftige Dreiliter-Diesel als Doppelkabiner mit der Gelände- und Optik-Abteilung von Road Ranger zusammengeführt.
Kern des Bigfoot-Umbaus ist die Höherlegung. Schön, wenn man sich da noch so einfach helfen kann wie früher bei fast allen Geländewagen. Denn als die SUVs noch nicht erfunden waren, hatten echte Allradler noch einen Leiterrahmen. Der ist Grundvoraussetzung für den Body-Lift-Umbau. Dabei wird einfach die auf dem Rahmen montierte Karosserie (der Body) um einige Zentimeter geliftet – statt der werkseitigen Karosseriebefestigungspunkte kommen Distanzstücke zum Einsatz. Beim Road Ranger-Umbau sind es exakt 80 Millimeter, um welche die Kabine nach oben wandert. Der Vorteil dieser Maßnahme: Sie ist relativ preisgünstig im Vergleich zu einem Höherlegungsfahrwerk. Außerdem kann das serienmäßige Fahrwerk weiter verwendet werden – gerade Pick-ups sind ja üblicherweise schon recht stramm abgestimmt, da mag man es nicht zusätzlich für eine Höherlegung verhärten.

Durch das Anheben der Karosserie ändern sich etliche Fixpunkte, beim Road Ranger-Umbaukit sind daher die entsprechenden Modifikationen Teil des Pakets: Der Tankeinfüllstutzen wird wie das Lenkgestänge in der Länge angepasst. Auf den liegenden Ladeluftkühler kommt ein zusätzliches Blechgehäuse, das die entstandene Distanz zur Motorhaube überbrückt. Durch das Automatikgetriebe bleibt allerdings ein Kuriosum außen vor: Am Ganghebel ändert sich nichts – normalerweise verschwinden bei  gelifteten Schaltgetriebe-Autos auch die Schalthebel ein gutes Stück im Wagenboden. Aber hier ist der Innenraum noch so jungfräulich, wie er das Werk in Thailand verließ – die meisten japanischen Konkurrenten des D-Max werden übrigens dort ebenfalls gebaut.

Das bedeutet allerdings keine karge Mönchszelle, der Dreiliter kommt stets in der besseren Custom-Ausstattung daher. Bis hin zur Klimaanlage umfasst die alles Wesentliche zum Wohlfühlen. Die Höherlegung der Karosserie beschert tüchtig Freigang für ordentliche Räder. Das ist auch eigentlich der Sinn der Übung. Im Falle des Offroad II-Isuzu sind das 265/70 R 17, die auf acht Zoll breite Speichenfelgen montiert werden. Eines der polierten Großräder nimmt beim Umbau gleich als Blickfang den Platz an der Ladewannen-Wand ein, umrahmt von Riffelblechverkleidung und Edelstahl-Überrollbügel. Edelstahl ziert zudem auch noch die Seiten (76-Millimeter-Flankenschutzrohre) sowie das Heck (Doppel-Endrohranlage).

Die extrem grob profilierten Parnelli Jones Dirt Grip-Reifen machen schon auf den ersten Metern klar, dass sie eigentlich keine Lust auf Boulevard haben. Die wollen sich durch den Dreck fräsen. Für den Alltagsbetrieb gibt es in der verwendeten Dimension allerdings noch jede Menge Gummis mit zahmerem Profil. Denn die Reifengröße selbst steht dem Isuzu hervorragend – die Parnelli Jones sind nicht nur 25 Millimeter breiter, sondern auch satte 77 Millimeter höher als die Serienbereifung. Das Automatikgetriebe kommt mit dem niedrigeren Drehzahlniveau prima zurecht, obwohl Isuzu das Drehmoment gegenüber den Handschaltmodellen auf 333 Newtonmeter reduziert. Dennoch marschiert der D-Max mit den dicken Socken stramm vorwärts, wenn das Gaspedal fordernd gesenkt wird.

Vor- wie Nachteil dieser Art der Höherlegung: Das Chassis bleibt auf identischem Level. Dadurch wandert nur der geringere Teil des Schwerpunkts nach oben, die Wankneigung nimmt nicht so stark zu wie bei einem Höherlegungsfahrwerk. Allerdings: Die einzige Verbesserung bei der Bodenfreiheit (rund vier Zentimeter) resultiert aus den höheren Reifen, der Rampenwinkel wird so nicht wesentlich größer. Gut zu wissen, dass es bei Road Ranger für Leute mit solchen Ambitionen auch noch entsprechende Unterfahrschutzbleche aus günstigem Stahl oder leichtem Alu gibt.

Technische Daten
Isuzu D-MAX 3.0 Double Cap 4WD
Grundpreis32.020 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe5035 x 1800 x 1735 mm
Hubraum / Motor2999 cm³ / 4-Zylinder
Leistung120 kW / 163 PS (333 Nm)
Höchstgeschwindigkeit175 km/h
Verbrauch9,0 L/100 km
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