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Der Lexus LX 570 im Fahrbericht

Lexus präsentiert den LX570 in New York

Auf der Auto Show in New York zeigte Lexus den neuen LX 570 – und gibt uns damit gleichzeitig einen Ausblick auf den Land Cruiser 200 für 2008

15.06.2007 Powered by

Da kommt etwas Großes auf uns zu: Wach­ablösung für Toyotas dickes Ding, den Land Cruiser 100. In New York war das neue Modell jetzt zum ersten Mal zu sehen – als Lexus . Dort macht das Sinn: Während Lexus bei uns nach wie vor als Nischenmarke existiert, verkaufte Toyota in den USA zuletzt fast doppelt so viele Lexus LX-Modelle wie Land Cruiser 100. Der neue Lexus LX 570 teilt sich dabei wieder die Plattform mit dem Geländeriesen, der bei uns Anfang 2008 als Land Cruiser 200 debütieren wird. Auffällig ist die Abkehr von der barocken Optik des Vorgängers. Mit dynamischerem Design soll nun die schiere Größe kaschiert werden. Denn gewachsen ist der Neue natürlich – scheinbar unvermeidlich in der Automobil-Evolution: länger, höher, breiter und stärker – muss sein. Bei unverändertem Radstand schwillt die Außenlänge um elf Zentimeter auf fünf Meter an. In der Höhe legt das Auto um 50 und in der Breite um 30 Millimeter zu. Der 5,7-Liter-V8 mit 381 PS, den der Lexus unter der Haube hat, stammt vom Toyota Tundra. Mit dem Motor kommt der Land Cruiser 200 jedoch nicht zu uns.
Der wird den bekannten 4,7-Liter-Achtzylinder-Benziner erhalten. Allerdings auch erstmals einen – im Lexus nicht verfügbaren –V8-Diesel. Der 4,5-Liter-Direkteinspritzer feierte gerade in Australien Premiere im J7, dort mit 205 PS und 430 Newtonmetern. Für den Einsatz im Land Cruiser 200 wird Toyota noch ein paar Kohlen nachlegen, erheblich mehr Leistung und Drehmoment generieren. Wie viel mehr, ist derzeit noch Geheimsache. Gespannt sein darf man auf das Update der Geländetechnik. Beim Fahrwerk wurde kräftig nachgebessert – und beim Konkurrenten Range Rover abgekupfert. Wie beim Briten sind jetzt die Federelemente miteinander über Ventile verbunden und erlauben so eine erheblich bessere Verschränkung als bei herkömmlichen Systemen. In mehreren Stufen lässt sich die Bodenfreiheit um bis zu 100 Millimeter variieren. Zusätzlich gibt es nun eine Crawl Control genannte elektronische Fahrhilfe, bei der mittels Schalter in der Mittelkonsole eine Geschwindigkeit vorgegeben wird.

Den Rest erledigt der Computer, hält bergauf, bergab das eingestellte Tempo, gibt automatisch Gas oder bremst und befehligt den radweisen Einsatz der elektronischen Traktionskontrolle. Ein echtes Highlight ist allerdings auch die neue Komfort-Elektrik – alles funktioniert per Knopfdruck. Sogar die Umbestuhlung: Die zweite und dritte Sitzreihe lassen sich elektrisch verschieben und umklappen. Und natürlich öffnet selbst die Heckklappe ferngesteuert.

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