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Fahrbericht Opel Vectra 1,6

Wenn der neue Opel über die Straßen rollt,wird man ihn unschwer als Opel identifizieren können: Optisch und technisch ist ein Feinschliff statt revolutionärer Neuerungen angesagt.

02.04.2003

Der Vectra ist tot – es lebe der Vectra. Nach siebenjähriger Vorherrschaft in der Mittelklasse war das Ende seit längerem abzusehen, doch der Generationswechsel verspricht Kontinuität über den Namen hinaus. Auch der Nachfolger des beliebten Opel-Modells, das sich mit seinem populären Wesen lebhaften Zuspruch und zumeist einen Platz unter den Top ten der deutschen Zulassungsstatistik erwarb, wird als echter Vertreter seiner Marke zu erkennen sein, wenn er ab 21. Oktober gegen Mitbewerber wie Audi A4, Ford Mondeo oder Renault Laguna antritt. Zweifellos bietet das behutsam weiterentwickelte Design gute Erfolgsaussichten für den neuen Vectra, von dem Opel 400 000 Autos pro Jahr verkaufen will.

Trotz verbesserter Aerodynamik (cW-Wert 0,28) und veränderter Proportionen, die von einer vorgezogenen Frontscheibe und dem kurzen, hoch aufragenden Heck geprägt sind, werden den überwiegend gesetzten, gutbürgerlichen Kunden keine radikal neuen Ansichten zugemutet. Für stilistischen Pfiff sorgen allein die hintere Abrißkante sowie zwei ausgeprägte Sicken auf der Motorhaube, die seitlich in die Außenspiegel münden. Dabei kaschiert das filigrane Äußere durchaus geschickt, daß bei Leergewicht (plus 90 Kilogramm) und Abmessungen nennenswerte Zuwächse festzustellen sind: Um 4,7 Zentimeter nahm die Stufenheck-Variante in der Länge zu, um 0,7 Zentimeter in der Breite und um 2,8 Zentimeter in der Höhe. Wichtiger erscheint jedoch der um vier Zentimeter längere Radstand, der neben dem Fahrkomfort vor allem der Beinfreiheit im Fond (plus 2,7 Zentimeter) zugute kommt.

Der Fahrer registriert zwar eine gute Sitzposition mit erweitertem Verstellbereich sowie eine befriedigende Übersichtlichkeit der Karosserie, aber kein besonders üppiges Raumgefühl. Wie beim Omega machen sich das Armaturenbrett und die Mittelkonsole vorne ziemlich breit. An den Bedienungselementen, zu denen nun Drehgriffe für Heizung und Lüftung sowie ein Umluftschalter gehören, gibt es außer den zu tief plazierten Tasten für die elektrischen Fensterheber und der fummeligen Radio-Fernbedienung am Lenkrad wenig auszusetzen. Wie bisher kann man zwischen der hier vorgestellten Stufenheck-Version und einem Schrägheck-Modell mit großer Ladeklappe wählen, für das sich in der Vergangenheit jedoch nur jeder fünfte Käufer entschied.

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