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Erster Test des Ssangyong Kyron 270 Xdi

Der Kyron wurde mit einem Facelift fit gemacht

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Ssangyong hat den Kyron überarbeitet – Optik, Motor, Fahrwerk wurden renoviert. Ist er fit für die Zukunft?

21.11.2007 Powered by

 In Sachen Karosseriedesign machte der Kyron dem extravaganten Stil des koreanischen Herstellers Ssangyong bislang alle Ehre. Insbesondere das Heck mit den gewaltigen Rückleuchten in Form eines Ritterschildes musste man mögen. Ein Facelift bringt jetzt etwas weniger radikale Optik, die Front ähnelt nun der des teureren ­Rexton . Noch mehr tat sich unter dem Blech, denn die jetzt vorgestellte Topversion soll zusätzlichen Luxus ins Spiel bringen. Dafür wurde tief in die Teilekiste gegriffen: Der Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel mit 2,7 ­Liter Hubraum und 163 PS ­(gefertigt nach der Lizenz des früheren Mercedes 270 CDI-­Motors) hält nun auch im mitt­leren Ssang­yong-SUV Einzug. ­Damit kombiniert sind außerdem die Fünf­gangautomatik mit Hand­schaltfunktion, der per­manente Allradantrieb ohne Eingriffsmöglichkeiten für den ­Fahrer und als i-Tüpfelchen eine neue Hinterachse mit Einzelradaufhängung. Bei den Vierzylinder-Modellen (200 Xdi) bleibt ­jedoch die Starrachse im Heck. Außerdem wird nun eine hinterradgetriebene Basisversion ab 24 995 Euro angeboten.

Exakt 10 300 Euro mehr, nämlich 35 295 Euro, kostet das jetzige Topmodell 270 Xdi. Das darf als selbstbewusst gelten, denn in ­jener Preisregion herrscht rege Konkurrenz aus Japan und Europa. Gegenüber diesen Wettbewerbern kann der Kyron 270 Xdi aber kaum punkten: Der Motor läuft etwas rau und hat mit dem über zwei Tonnen (Leiterrahmen!) schweren Kyron ziemlich zu tun. Das Automatikgetriebe arbeitet passabel, das Fahrwerk federt komfortabler als beim bisherigen Starrachs-Modell. Nur: Das ­können andere wie der Nissan X-Trail oder der Land Rover Freelander inzwischen besser. Kurios: Kurz nach der Fahrpräsentation des neuen Modells zog der Importeur die Notbremse (siehe Kasten rechts) und kündig­te den Vertrag mit dem Hersteller. So wird der Kyron wohl auch weiterhin – trotz entschärfter Optik und mehr Leistung – ein Fall für Fans des Besonderen bleiben.

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