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Der Subaru Forester im Test

Der Forester ist ein stattlicher SUV

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Die dritte Generation Forester bricht mit den Vorfahren. Subaru bringt ein stattlicher SUV in die Mittelklasse.

12.04.2008 Powered by

Wie hat er sich verändert! Vom eigenwilligen Kombi für Feld, Wald und Wiese zu einem modernen, hohen SUV – am neuen Forester erinnert nichts mehr an seine zwei Vorgänger. Die eigentliche Änderung scheint sich allerdings vor allem bei Subaru selbst abzuspielen. Mit Siebenmeilenstiefeln springt der kleinste japanische Hersteller aus der Nische heraus und überrascht derzeit mit jeder Menge Neuigkeiten. Das Ganze in einer Taktfrequenz, dass es langjährigen Fans der Marke direkt schwindlig wird: der erste Subaru in Deutschland ohne Allrad (Justy). Der erste Boxer-Diesel der Welt, die ersten Hybrid-Prototypen (in Japan) und jetzt auch noch die radikal neue Form des Forester – Subaru will es offensichtlich wissen und versucht, sich dem Massenpublikum zu nähern. Mit dem neuen Forester könnte das tatsächlich gelingen. Denn der passt prima in die Boom-Klasse von VW Tiguan , BMW X3 und Co. Objektiv hat der Forester in jedem Fall eine Chance. Den Größenzuwachs zum Vorgänger spürt man sofort – 75 Millimeter länger, 45 Millimeter breiter und üppige 110 Millimeter höher. Zwar zwickte auch beim Vorgänger nichts unter den Armen, doch nun geht es erheblich luftiger zu. Grund zur Freude haben vor allem die Hinterbänkler, die wesentlich mehr Platz für die Beine haben. Sogar der Überblick ist besser – um spürbare drei Zentimeter hat sich die Fahrersitzposition nach oben verlagert. Etwas geschrumpft ist dagegen die Leistung des Zweiliter-Boxermotors. Der bekam neue Zylinderköpfe für mehr Verdichtung und ein überarbeitetes Ansaug- und Abgassystem. Ziel der Übung: weniger Verbrauch und ein besserer Drehmomentverlauf. Das scheint zumindest auf dem Papier geglückt: plus zehn Newtonmeter und eine Reduzierung des Normverbrauchs um 0,9 Liter.

Die Spitzenleistung ist dafür etwas gesunken. Das führt mit der größeren Stirnfläche zu einer geringeren Höchstgeschwindigkeit von 184 statt 197 km/h. Bei all den Zahlenspielen: Der Forester fährt sich immer noch wie ein Subaru. Richtig munter wird der Motor erst bei reichlich Drehzahl – so bewegt, geht es auch durchaus zügig vorwärts. Die Minderleistung gegenüber dem Vorgänger wird man nach dem Umsteigen kaum bemerken. Trotz des etwas höheren Drehmoments ist der Vierzylinder kein Kellerkind – speziell bei langsamen Offroad-Passagen muss die Kupplung oft zu Hilfe gerufen werden. Und ins Gelände kann man sich tatsächlich trauen, noch erheblich weiter als mit dem Vorgänger. Mehr Bodenfreiheit (215 Millimeter), bessere Böschungs- und Rampenwinkel und die während der Fahrt zuschaltbare Untersetzung von 1,45:1 lassen den Forester im Gelände weiter kommen als die Konkurrenz. Ebenfalls verbessert: die Anhängelast – der Forester darf nun stramme zwei Tonnen an den Haken nehmen. Das neue Fahrwerk zeigte sich bei unseren ersten Testkilometern von seiner Sahneseite. Es fällt etwas softer aus als das des Vorgängers und kann vor allem auf schlechtem Untergrund viele Sympathiepunkte ernten.

Der neue Forester ist ein echter Feldweg-Räuber, der sogar tiefe Schlaglöcher ohne mit der Wimper zu zucken wegsteckt. Die Seitenneigung in schnellen Kurven hat – auch bedingt durch den höheren Schwerpunkt – zugenommen, dabei bleibt der Forester allerdings gutmütig und leicht beherrschbar. Und: Die Stabilitätskontrolle, bei Subaru VDC genannt, ist serienmäßig bei allen Versionen an Bord. Die Preise sind nur sehr moderat um wenige Hundert Euro gestiegen. Auch weiterhin gibt es eine vor allem bei Allrad-Arbeitern beliebte Basisversion ohne Klimaanlage für 23.900 Euro. Extras sind, wie bei Subaru üblich, an komplette Ausstattungspakete gebunden. Nur auf eine Option muss noch gewartet werden: den laufruhigen und sparsamen Zweiliter-Boxerdiesel. Den gibt es nämlich erst ab Herbst.

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