Eines muss man dem Celica von Toyota zugestehen: Er ist ganz schön zählebig. Als er auf den Markt kam, da hießen die Konkurrenten noch Capri und Manta.
Das war 1970, und der Celica war die erste Antwort der Japaner auf die volkstümlichen Euro-Coupés. Inzwischen hat er seine früheren Wegbegleiter alle überlebt, und ein Ende der Celica-Laufbahn ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Mit dem neuen Modell – es handelt sich um die siebte Generation – möchte es Toyota den Wettstreitern bei den Mittelklasse- Coupés noch einmal zeigen. Nachdem der unauffällige Vorgänger in den Verkaufszahlen unter ferner liefen rangierte, soll nun wieder Boden gutgemacht werden. Die Konkurrenten, so die Prophezeiung, müssten sich ab dem 7. November – dann beginnt die Auslieferung des neuen Celica – wieder etwas wärmer anziehen. Viele sind es ja nicht.
Toyota zielt vor allem auf das Fiat Coupé, den Ford Cougar und den Honda Prelude, alle in einem Coupé-Segment, das preislich unterhalb der Nobelcoupés wie Audi TT oder Mercedes CLK liegt. Da hat der Celica, soviel lässt sich bereits voraussagen, wenig zu befürchten. Schon deshalb, weil er dem Betrachter ab sofort eine Menge Abwechslung bietet.
Im Gegensatz zum langweilig gestylten Vorgänger wirkt er frisch und knackig und leistet sich auch ein paar gewöhnungsbedürftige Ansichten.




