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Der Toyota Highlander 4WD V6 im Fahrbericht

Der Highlander 2 will auch in Europa Fuß fassen

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Der Highlander ist in den USA ein Klassiker. Hätte die zweite Generation auch bei uns Chancen?

16.02.2008 Powered by

Wenn es um den Highlander geht, wird mir warm ums Herz. Christopher Lambert als unsterblicher Schotte. Mein Held der 80er … Zufall oder Vorsehung? Das aktuelle SUV meiner Wahl heißt genauso. ­Toyota sammelt mit dem Highlander seit dem Jahr 2000 fleißig Anteile im großen amerikani­schen SUV-Markt. Inzwischen ist die zweite Generation am Start. Größer, stärker und attraktiver als ihr Vorgänger. Geblieben ist die ­enge Verwandtschaft zum Toyota Camry. Neu ist der 272 PS starke V6, der alle Highlander-Versionen (auch den ­Hybrid) antreibt – es kann nur ­einen geben! Angst vorm ersten Treffen muss niemand haben. Mit einer Länge von knapp 4,80 Metern passt der Highlander problemlos ins automobile Weltbild eines Europäers – ein VW Touareg ist etwa gleich groß (4,75 Meter). Hinzu kommt das zurückhaltende Design, dem jegliche Weg-da-hier-komm-ich-Aggressivität fehlt.

Also rein in die gute Stube. Das ist in diesem Fall durchaus ­wörtlich zu nehmen: Helles ­Leder und helle, flauschweiche T­eppiche gehören zur Topausstattung Limited. Bei der Verarbeitung gibt sich der Highlander – typisch Toyota – keine Blöße. Abzüge gibt es lediglich fürs Holzdekor, das sich als plumpe Plastikattrappe erweist.Die Spritztour beginnt mit einem Knopfdruck. Für Limited-Kunden geht’s los per Start-Stopp-Knubbel. Für alle anderen Highlander-­Linien nimmt man klassisch ­einen Zündschlüssel. Nach dem Starten enttäuscht mich mein Held – zumindest, wenn man auf klangstarke Sechszylinder steht. Knopf drücken und sich über ­gefühlte tausend aufleuchtende Lämpchen im Armaturenbrett freuen. Losfahren. Der V6 nimmt fast geräuschlos die Arbeit auf.Ein Langweiler ist der Highlander deshalb noch lange nicht. Gaspedal durchtreten bis zum Kickdown – dann legt sich der Toyota mächtig ins Zeug. 7,4 Sekunden vergehen, bis die Tachonadel die 60-Meilen-Marke ­erreicht. Mit einem straffer abgestimmten Fahrwerk und einer schnelleren Fünfgangautomatik wären sogar noch sportlichere Sprintwerte drin.

Kaum besser machen lässt sich die Raumausnutzung im Fond. Ab Werk ist der Highlander mit einer dritten Sitzreihe ausgerüstet, die bei Nichtgebrauch mit einem Handgriff im Kofferraumboden verschwindet. Die dünn gepolsterten Sessel ganz hinten bieten für Erwachsene auf kurzen Strecken ausreichend Platz, wollen allerdings erst ­umständlich erklettert werden. Ruppiges Gelände gehört sicherlich nicht zum Revier des Highlanders – Sperren oder eine Untersetzung fehlen, die langen ­Karosserieüberhänge stehen Klettertouren störend im Weg.

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