Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
auto motor und sport TV

Fahrbericht Toyota Verso

Kompakt-Van mit sieben Sitzen

Der neue Minivan Toyota Verso ersetzt die gleichnamige Corolla-Version und bietet auf Wunsch bis zu sieben Sitzplätze. Er trifft auf gut etablierte Konkurrenten wie Opel Zafira und VW Touran.

Bilder
‹ zurück Bild 1 von 21 weiter ›

Dynamic Lounge nennt Toyota das Konzept für den neuen Verso. Soll heißen: Der kompakte Minivan bietet nicht nur die Vielseitigkeit und Variabilität eines ausgewachsenen Raumgleiters, sondern auch den Komfort und die Dynamik einer feinen Limousine. Dass der groß und etwas massig wirkende Wagen nicht mehr die Bezeichnung Corolla im Namen führt, hat gute Gründe. Der Neue basiert auf der Plattform des aktuellen Toyota Avensis und möchte auch oberhalb der Kompaktklasse nach Kunden fischen. Gebaut wird er im gleichen türkischen Werk wie sein Vorgänger, den er in der Länge mit 4,44 Metern um sieben Zentimeter übertrifft.

Mehr zum Thema
Toyota Corolla Verso
Toyota Corolla Verso Siebensitzer mit neuem Gesicht
Toyota Avensis Combi Dritte Generation mit 150 PS Diesel
Kia Sorento Neuer Kompakt-SUV im Fahrbericht
Toyota Corolla Verso Platz für Sieben
Schlagworte

32 verschiedenen Konfigurationen möglich

Stolz sind die Toyota-Manager zu Recht auf das optimierte Sitzkonzept des Siebensitzers. Es erlaubt nicht weniger als 32 verschiedene Konfigurationen und zeichnet sich durch praktische wie mühelose Handhabung gleichermaßen aus, was nicht nur zierliche Damen zu schätzen wissen. Die drei Einzelsitze der zweiten Reihe lassen sich um 195 Millimeter längs verschieben und mit einem Handgriff vollständig zusammenklappen, wobei sich die Sitzfläche automatisch nach unten absenkt. Mit den beiden im Boden verstauten Sitzen der dritten Reihe ergibt sich ein völlig ebener Ladeboden. Die Lehnen aller Sitze sind einzeln justierbar.
 
Die Sitze selbst wurden durch dickere Polsterung und vergrößerte Flächen komfortabler gestaltet als beim Vorgänger, erfüllen aber mit ihren straffen und wenig konturierten Polstern keine gehobenen Komfort-Erwartungen. Das Platzangebot im Fond überzeugt und reicht auch für Erwachsene. In der letzten Reihe aber wird es naturgemäß selbst für kleine Kinder sehr eng, wenn die Insassen in Reihe zwei ihre Sitze nicht generös nach vorne rücken. Ansonsten ist der Verso für den Aufenthalt einer mehrköpfigen Familie gut gerüstet, das zeigen zahlreiche praktische Ablagen, mehrere Flaschenhalter, ein zweigeteiltes Handschuhfach mit klimatisiertem Abteil, ein Schubfach unter dem Beifahrersitz, Staufächer unter dem Fuß- und Ladeboden. Je nach Nutzung der Sitze steht ein Gepäckraumvolumen zwischen 178 (Siebensitzer) und maximal 1.740 Liter zur Verfügung.

Praktische Details

Als gewöhnungsbedürftig erweisen sich die zentral auf dem Armaturenbrett angeordneten, zum Fahrer geneigten Instrumente sowie die mit kurzen Flächen und geringer Profilierung versehenen Vordersitze. Zu den praktischen Details gehören eine Rückfahrkamera, deren Bild entweder auf dem Schirm des optionalen Navigationsgeräts oder alternativ im Rückspiegel angezeigt wird. Ein separater Innenspiegel in der Dachkonsole erlaubt es, Kinder auf den Rücksitzen im Auge zu behalten.

Fünf Motorisierungen zur Auswahl

Als Motorisierung stehen zwei Benziner und drei Turbodiesel mit einem Hubraum zwischen 1,6 und 2,2 Liter sowie einer Leistungsbandbreite von 126 bis 177 PS zur Wahl. Der stärkste Benziner mit 1,8 Liter (147 PS) läuft kultiviert, wirkt aber im unteren Bereich etwas kraftlos und ist - soll es zügig voran gehen - auf hohe Drehzahlen angewiesen. Schon der kleinste Diesel (2,0 Liter, 126 PS) wirkt temperamentvoller, weil er ab 2.000 Touren kräftig antritt und gut am Gas hängt. Er läuft außerdem überraschend kultiviert, verfügt aber nur über ein schmales nutzbares Drehzahlband.

Gutmütige Fahreigenschaften

Beim Fahren überzeugt der neue Verso mit gutmütigen Fahreigenschaften und ausgewogenem Federungskomfort. Besonders agil und kurvenfreudig gibt er sich allerdings nicht, dem steht bei flotter Gangart vor allem seine wenig präzise und weitgehend gefühllose Lenkung mit elektrischer Servounterstützung entgegen. Mit einem Grundpreis von 21.150 Euro kommt der Toyota Verso Ende April auf den deutschen Markt. Dank seiner guten Ausstattung bringt er auch preislich günstige Voraussetzungen mit, sich in seiner Klasse behaupten zu können.

Autor: Werner Schruf
Kann der Toyota Verso der Konkurrenz das Wasser reichen?


Sithlord | 05.04.2009, 19:45 Uhr

Naja habe ende letzten monats den noch aktuellen corolla verso d4d mit 136ps abgeholt ;) bei 8000 euronen rabatt konnte ich nicht nein sagen :) in der ausstattung team. also auf der bahn macht er jetzt schon spass... mal schaun wie der sich in den kommenden 5 jahren schlägt. jedenfalls hab ich die amaturen wieder vor mir, habe davor den yaris verso als d4d gefahren, da war das "mäuseklavier" auch in der mitte, hatte damit überhaupt kein problem und nen nervöser beifahrer konnte halt nicht ohne weiteres aufm tacho schaun. jedenfalls hat es mich gewundert das a m s mal einem nicht deutschen auto 5 sterne gab... da man schon in den ersten zeilen der testberichte hargenau herausliest wer generell bevorteilt wird. ich würde mir seitens der a m s redakteure mehr subjektivität wünschen und nicht dieses nur pro deutsche autos und contra nicht deutsche autos. also ich habe vor 16 jahren mit deutschen autos aufgehört und erlebe es fast täglich wie unzuverlässig unsere deutschen firmenwagen sind

Steffen 1956 | 03.04.2009, 22:35 Uhr

Noch immer weine ich etwas dem Toyota Previa nach: Ein praktischer und geräumiger Van, den Toyota allerdings leider nur mit einem schlappen, lauten 115-PS-Diesel ohne Partikelfilter ausstattete. Der war auch noch laut und dank 5-Gang-Getriebe auf der Autobahn kaum zu ertragen... :-((
Der kleinere Avensis und sogar der Corolla Verso bekamen um die 170-Diesel-PS, nur den großen, schwereren Previa ließ man untermotorisiert verhungern und wunderte sich dann, dass ihn kaum jemand kauft. :-(
Ach ja, mittig-zentral angeordnete Instrumente auf dem Armaturenbrett nerven ohne Ende: Jeder Tester bemängelt es, es ist unergonomisch, da die Instrumente nicht im Blickfeld liegen, trotzdem bietet es Toyota an. Wo ist das Hirn??

auto motor und sport-TV

Mazda Open Race

Ratgeber
Teaser Formel 1-Gewinnspiel
Topstories


Auto & Umwelt
Alles zum Umwelt, CO2, Hybridantrieb, Autogas und Wasserstoff
Schmidts F1-Blog: Gebt den Neulingen eine Chance
Von Michael Schmidt Die neuen Teams fahren in einer eigenen Liga. Karun Chandhok, dem Langsamsten, fehlten 10,3 Sekunden auf Fernando Alonso, den Schnellsten. Timo Glock war als Sieger des Debütantenclubs 2,7 Sekunden langsamer als der schlechteste Fahrer in einem Auto der arrivierten Teams. Ist das noch Formel mehr...


Dacia Duster Kaufberatung
Welcher Dacia Duster passt zu Ihnen?
Sparsamer Antrieb im Nissan Murano
Neuer Diesel für das große Nissan-SUV
Mitsubishi L200
Pickup in der Verlängerung

Reifen-Suche
Reifensuche - Hier finden Sie Sommerreifen und Winterreifen

Nicht gleich durchdrehen - die passenden Sommerreifen und Winterreifen aller Hersteller finden Sie hier.

Wie erkenne ich meinen Reifen?
VW