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Fahrbericht Toyota Verso

Kompakt-Van mit sieben Sitzen

Toyota Corolla Verso Foto: Toyota 20 Bilder

Der neue Minivan Toyota Verso ersetzt die gleichnamige Corolla-Version und bietet auf Wunsch bis zu sieben Sitzplätze. Er trifft auf gut etablierte Konkurrenten wie Opel Zafira und VW Touran.

01.04.2009 Werner Schruf

Dynamic Lounge nennt Toyota das Konzept für den neuen Verso. Soll heißen: Der kompakte Minivan bietet nicht nur die Vielseitigkeit und Variabilität eines ausgewachsenen Raumgleiters, sondern auch den Komfort und die Dynamik einer feinen Limousine. Dass der groß und etwas massig wirkende Wagen nicht mehr die Bezeichnung Corolla im Namen führt, hat gute Gründe. Der Neue basiert auf der Plattform des aktuellen Toyota Avensis und möchte auch oberhalb der Kompaktklasse nach Kunden fischen. Gebaut wird er im gleichen türkischen Werk wie sein Vorgänger, den er in der Länge mit 4,44 Metern um sieben Zentimeter übertrifft.

32 verschiedenen Konfigurationen möglich

Stolz sind die Toyota-Manager zu Recht auf das optimierte Sitzkonzept des Siebensitzers. Es erlaubt nicht weniger als 32 verschiedene Konfigurationen und zeichnet sich durch praktische wie mühelose Handhabung gleichermaßen aus, was nicht nur zierliche Damen zu schätzen wissen. Die drei Einzelsitze der zweiten Reihe lassen sich um 195 Millimeter längs verschieben und mit einem Handgriff vollständig zusammenklappen, wobei sich die Sitzfläche automatisch nach unten absenkt. Mit den beiden im Boden verstauten Sitzen der dritten Reihe ergibt sich ein völlig ebener Ladeboden. Die Lehnen aller Sitze sind einzeln justierbar.
 
Die Sitze selbst wurden durch dickere Polsterung und vergrößerte Flächen komfortabler gestaltet als beim Vorgänger, erfüllen aber mit ihren straffen und wenig konturierten Polstern keine gehobenen Komfort-Erwartungen. Das Platzangebot im Fond überzeugt und reicht auch für Erwachsene. In der letzten Reihe aber wird es naturgemäß selbst für kleine Kinder sehr eng, wenn die Insassen in Reihe zwei ihre Sitze nicht generös nach vorne rücken. Ansonsten ist der Verso für den Aufenthalt einer mehrköpfigen Familie gut gerüstet, das zeigen zahlreiche praktische Ablagen, mehrere Flaschenhalter, ein zweigeteiltes Handschuhfach mit klimatisiertem Abteil, ein Schubfach unter dem Beifahrersitz, Staufächer unter dem Fuß- und Ladeboden. Je nach Nutzung der Sitze steht ein Gepäckraumvolumen zwischen 178 (Siebensitzer) und maximal 1.740 Liter zur Verfügung.

Praktische Details

Als gewöhnungsbedürftig erweisen sich die zentral auf dem Armaturenbrett angeordneten, zum Fahrer geneigten Instrumente sowie die mit kurzen Flächen und geringer Profilierung versehenen Vordersitze. Zu den praktischen Details gehören eine Rückfahrkamera, deren Bild entweder auf dem Schirm des optionalen Navigationsgeräts oder alternativ im Rückspiegel angezeigt wird. Ein separater Innenspiegel in der Dachkonsole erlaubt es, Kinder auf den Rücksitzen im Auge zu behalten.

Fünf Motorisierungen zur Auswahl

Als Motorisierung stehen zwei Benziner und drei Turbodiesel mit einem Hubraum zwischen 1,6 und 2,2 Liter sowie einer Leistungsbandbreite von 126 bis 177 PS zur Wahl. Der stärkste Benziner mit 1,8 Liter (147 PS) läuft kultiviert, wirkt aber im unteren Bereich etwas kraftlos und ist – soll es zügig voran gehen – auf hohe Drehzahlen angewiesen. Schon der kleinste Diesel (2,0 Liter, 126 PS) wirkt temperamentvoller, weil er ab 2.000 Touren kräftig antritt und gut am Gas hängt. Er läuft außerdem überraschend kultiviert, verfügt aber nur über ein schmales nutzbares Drehzahlband.

Gutmütige Fahreigenschaften

Beim Fahren überzeugt der neue Verso mit gutmütigen Fahreigenschaften und ausgewogenem Federungskomfort. Besonders agil und kurvenfreudig gibt er sich allerdings nicht, dem steht bei flotter Gangart vor allem seine wenig präzise und weitgehend gefühllose Lenkung mit elektrischer Servounterstützung entgegen. Mit einem Grundpreis von 21.150 Euro kommt der Toyota Verso Ende April auf den deutschen Markt. Dank seiner guten Ausstattung bringt er auch preislich günstige Voraussetzungen mit, sich in seiner Klasse behaupten zu können.

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