Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Fahrbericht VW Bora 1.6

Nach zwei mißglückten Versuchen mit Jetta und Vento nimmt der Volkswagen mit dem Bora, der sich trotz Plattformgleichheit mit dem Golf durch Eigenständigkeit auszeichnet, einen dritten Anlauf der Stufenheck-Szene.

02.04.2003

Die Strategie ist eindeutig: Volkswagen will weg vom Spießer-Image der Golf-Ableger Jetta und Vento und sich vom seitherigen Schattendasein in der Stufenheck-Szene absetzen. Den nötigen Schub soll der nach Ansicht von VW-Boß Ferdinand Piëch „durch Dynamik und Fahrkomfort“ geprägte Bora beisteuern. Piëchs Erwartungen an den nach einem kräftigen Adria-Wind benannten Neuen: Er wird „für frischen Wind in seinem Wettbewerbs- Umfeld sorgen“. Um dieses Ziel zu realisieren, wurde die Stufenheck-Limousine eigenständiger konzipiert als die beiden Mauerblümchen Jetta und Vento. Zur Abgrenzung vom Golf IV tragen der markante, durch Klarglasscheinwerfer geprägte Vorderwagen ebenso bei wie die kompakte Heckpartie.

Sie wirkt keineswegs wie ein Anhängsel, sondern fügt sich nahtlos in das harmonische Gesamtbild ein. Neue Frische im Innenraum vermitteln veredelte Kunststoff- Oberflächen, Holzeinlagen und die markante blaue Instrumentenbeleuchtung mit roten Zeigern. Als Anleihe aus der Mittelklasse kommen die Luftausströmer vom Passat im Armaturenbrett zum Zug. Im Vergleich zum Golf IV legte der Bora in der Länge um knapp 23 Zentimeter auf 4,38 Meter zu. Davon profitiert das Gepäckabteil, das über ein Fassungsvermögen von 455 Litern verfügt. Es reicht damit aber nicht an das Format des Vento heran, der mit einem Laderaumvolumen von 550 Litern angetreten war. 

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Autokredit berechnen
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden