Der Wählhebel ragt wie ein Symbol der Männlichkeit aus der Mittelkonsole. Gekrönt von einem polierten Aluminiumknauf sieht er aus, als diene er dem manuellen Sortieren zahlreicher Vorwärtsgänge. Aber der neue Ferrari 456 GTA wählt die Gänge mit Hilfe einer neuen Viergangautomatik selber. Bei der Entwicklung stand der amerikanische Getriebespezialist FFD Ricardo Pate. Der hat einen der wenigen Radsätze im Programm, der ein Drehmoment von 550 Newtonmetern verkraften kann. Automatik und Ferrari – diese ungewöhnliche Kombination gibt es bereits seit 1976 (400i). Weil die meisten dieser Luxuscoupés in arabische Länder und in die USA gingen, erreichte der Automatikanteil knapp 50 Prozent. In dieser Größenordnung, so kalkuliert Ferrari, wird er sich auch beim 456 einpendeln.
Ferrari 456 GTA
Das große Luxuscoupé von Ferrari gibt es jetzt auch mit automatischem Getriebe. Bleibt beim Ferrari 456 GTA der sportliche Charakter erhalten?
Autor: Götz Leyrer



