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Ford Ecosport im Fahrbericht

Fiesta-SUV für 2014

Ford Ecosport Foto: Ford 30 Bilder

Anfang 2014 startet Ford mit dem Ecosport in der hart umkämpften Kompakt-SUV-Klasse. Was der kleine Kölner drauf hat, klärt der Fahrbericht.

10.12.2013 Torsten Seibt Powered by

Ford hat sich im europäischen SUV-Segment einiges vorgenommen. Der neu eingeführte Ford Kuga verkauft sich prima, 2014 folgt der Ford Edge für gehobenere Platz-Ansprüche. Und der kleine Ecosport, der das momentan richtig brummende Segment der kleinen Kompakt-SUV beackern soll.

Ford Ecosport 2:31 Min.

Ford Ecosport mit Offroad-Optik

Obwohl der 1,70 Meter hohe Viertürer auf dem Fiesta basiert, wirkt er mit seinem üppigen Grill, den ausgestellten Radhäusern und dem außen am Heck montierten Ersatzrad deutlich wuchtiger und liegt damit voll im Trend. Der Offroad-Look ist allerdings nur Schau:  große Bodenfreiheit, rustikale Planken im unteren Karosseriebereich und der an der Heckklappe hängende Reservereifen täuschen zwar Gelände-Kompetenz vor, doch Ford wird den Ecosport in Deutschland nur mit Frontantrieb verkaufen. Verstehen muss man das nicht, denn ein optionaler Allradantrieb ist für das in Indien gebaute Kompakt-SUV durchaus vorhanden.

Ford Ecosport in Europa ohne Allrad

Fahreigenschaften, Elektrolenkung und Bremsen erfüllen europäische Ansprüche, grobe Fugen, billiges Hartplastik und die insgesamt mäßige Verarbeitung im Innenraum würden noch einigen Feinschliff vertragen. Dabei stammt das Cockpit samt Mittelkonsole fast unverändert vom Fiesta, nicht aber die hohe Sitzposition und das erstaunlich gute Platzangebot. Allerdings benötigt die seitlich angeschlagene Heckklappe beim Ford Ecosport viel Raum zum Öffnen, und die Übersicht nach hinten lässt wegen der kleinen Scheiben sehr zu wünschen übrig. Abhilfe schaffen zumindest beim Rangieren akustische Parksensoren.

Drei Motoren stehen zur Wahl, wobei der empfehlenswerteste Antrieb der moderne Ecoboost-Dreizylinder-Benziner ist, er leistet 125 PS. Darunter rangiert ein preiswerterer 1,5-Liter-Benziner mit 110 PS, außerdem wird es einen ebenfalls 1,5 Liter großen Turbodiesel geben , der 90 PS aktiviert. Preislich startet der Ford Ecosport bei 19.200 Euro mit dem schwächeren Benziner, der Ecoboost-Dreizylinder kostet 1.000 Euro Aufpreis.

Fazit:

Raumangebot und Fahrverhalten des neuen Ford Ecosport passen in die Zeit, die Abenteuer-Optik hebt ihn deutlich von anderen Kompakt-SUV ab. Die preiswert wirkende Innenreinrichtung enttäuscht. Völlig unverständlich ist die Entscheidung, den für das Südamerika-Modell des Ford Ecosport vorhandenen Allradantrieb nicht einmal optional anzubieten.

Mitarbeit: Joao Anacleto

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