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Ford Focus

Linientreu

Foto: Achim Hartmann 8 Bilder

Mit dem neuen Focus hat sich Ford in der umkämpften Kompaktklasse einiges vorgenommen – mit
Feinschliff im Design, höherwertigen Materialien,
verbessertem Komfort und noch mehr Fahrspaß.

21.10.2004 Bernd Ostmann

 Der Focus kommt spät. Volkswagen hat die Startprobleme des Golf längst überwunden und präsentiert gerade den GTI. Opel schickt nach dem Start der Astra-Limousine nun den sportlichen Zweitürer ins Rennen. Bei Ford gibt man sich trotzdem gelassen. An Sportlichkeit hat es dem alten Focus nie gemangelt. Außerdem: Ein später Start kann Vorteile haben. Man hat Zeit, seine Stärken besser herauszuarbeiten, seine Schwächen auszumerzen und sich an der Kon­kurrenz zu orientieren. Und die hat für die Ford-Entwickler einen Namen: Golf. Der Weg zum Ziel ist jedoch ein anderer, im Design zumindest. Der Golf orientiert sich vorsichtig am Vorgänger, der neue Focus hingegen möchte mit dem alten nicht mehr viel gemein haben. Vom charakteristischen „New Edge“-Design hat man sich verabschiedet, dafür finden sich beim Kühlergrill und bei den Scheinwerfern mehr Designattribute der übrigen Ford-Familie von Mondeo bis C-Max. Besonders auffallend: Das stei­le Focus-Heck ist einer elegant nach hinten abfallenden Dachlinie gewichen – statt Van- Anmutung trägt der Focus jetzt mehr Coupé-Züge. Der hintere Überhang hat zugelegt, die A-Säule steht steiler und wurde zehn Zentimeter weiter nach vorn ge­rückt. Der neue Focus wirkt dadurch erwachsener. Und ein Blick auf die Karosseriespalte verrät, dass man sich auch hier am Golf orientiert hat. „Bei der Qualitätsanmutung waren bislang andere vorn“, zeigt sich Gunnar Herrmann, Director für das C-Car-Programm, selbstkritisch und zuversichtlich zugleich. „Die werden sich jetzt mit uns auseinandersetzen müssen.“ Dies gelte besonders für den Innenraum. Die bislang nicht sonderlich erlesen wirkenden Materialien des Armaturenbretts, der Türverkleidungen und der Sitze erscheinen nun höherwertig und sind farblich gut aufeinander abgestimmt. Die Insassen dürfen sich aber nicht nur am gediegenen Ambiente erfreuen, sondern haben auch mehr Platz im neuen Focus. Durch den längeren Radstand (plus 25 Millimeter) wuchs etwa der Knieraum im Fond. Trotz der coupéhaften Dachlinie erreicht die Kopffreiheit hinten Golf-Maße. Die Sitzposition wurde in der Höhe nicht verändert, aber die Gürtellinie seitlich etwas nach oben gezogen. Man findet sich deutlich besser untergebracht. Und weil sich im neuen Focus Fahrer aller Größen „wie zu Hause fühlen sollen“ (Herrmann), gibt es gegen Aufpreis auch noch verstellbare Pedale.

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