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Forschungsauto In-Eco im Fahrbericht

So leicht kann Stromern sein

In-Eco, IAA, Seitenansicht Foto: Hersteller 25 Bilder

Forscher der TU Dresden zeigten mit dem In-Eco auf der IAA ein Elektroauto, das mit Batterien nur 900 Kilogramm wiegt.

17.01.2014 Dirk Gulde

Wahnsinn, dass konventionelle Kompaktfahrzeuge heute 1,5 Tonnen und mehr wiegen – fanden die Forscher am Institut für Leichtbau der TU Dresden und entwickelten mit dem In-Eco ein Elektroauto, das samt Klimaanlage und gewichtstreibenden Batterien auf nur 900 Kilogramm kommt.

In-Eco mit intelligentem Leichtbau

Möglich wurde dies durch einen intelligenten Materialmix aus Stahl, Aluminium, Magnesium und Carbon. So besteht etwa die Motorhaube des In-Eco aus einem dünnen Stahlblech, das zur Versteifung mit Carbon überzogen wurden. Obwohl sie nur ein Viertel von konventionellen Hauben wiegt, verfügt sie über die gutmütigen Verformungseigenschaften von Stahl (wichtig bei einem Unfall) und kommt zudem deutlich günstiger als Bauteile aus reinem Carbon.

Durch die Gewichtsersparnis konnten Motor und Batterie deutlich kleiner ausgelegt werden, was die höheren Kosten des Leichtbaukonzeptes ausgleicht. Durch die Heckmotor-Bauweise bleibt vorn genug Platz für einen zweiten Kofferraum oder wahlweise für einen Range-Extender. Mit seinem 90-kW-Motor von Brusa spurtet der In-Eco in nur 7,5 Sekunden auf Tempo 100 und überzeugte beim ersten Test mit seinen agilen Fahreigenschaften und der gut dosierbaren Rekuperationsbremse.

Keine Serienproduktion vom In-Eco geplant

Da es sich beim In-Eco um ein Forschungsprojekt handelt, ist an eine Serienproduktion jedoch nicht gedacht. Das Interesse einiger Automobilhersteller deutet jedoch darauf hin, dass einzelne Leichtbau-Ideen des In-Eco bald in Serienautos zu finden sein werden.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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