Das ungewöhnliche Design bringt aber auch einige Nachteile mit sich: So beeinträchtigt die flache A-Säule das Blickfeld nach schräg vorne. Dazu kommen eine zu hohe Sitzposition sowie die miserable Rundumsicht. Doch genug genörgelt. Der für einen Selbstzünder drehwillige und durchzugsstarke Turbodiesel kann überzeugen.
Der Honda Civic als angenehmer Reisewagen
Ist die Betriebstemperatur erreicht, geht er recht leise und kultiviert ans Werk und kommt im Testmittel mit 7,2 L/100 km aus. In Kombination mit dem guten Federungskomfort und den großen, bequemen Sitzen wird der Honda Civic zum angenehmen Reisewagen. Selbst auf schlechten Straßen bleibt der kompakte Japaner zielgenau und leicht beherrschbar.
Erfreulich auch die gute Variabilität. Die Rücksitzbank lässt sich schnell und einfach umklappen, wobei eine ebene Ladefläche entsteht. Die zweiteilige Instrumentierung - Drehzahlmesser unten, digitale Geschwindigkeitsanzeige oben - fällt in die Kategorie Geschmacksache. Nicht so das Navi: Die satten 2.700 Euro für das bei Sonneneinstrahlung schlecht ablesbare und kompliziert zu bedienende System können sich Honda Civic-Käufer getrost sparen.






